Konsumlaune der Deutschen bleibt trotz kleinen Dämpfers hoch

Nürnberg (APA/AFP) - Steigende Einkommen und eine moderate Inflation sorgen für eine stabil gute Konsumlaune der Verbraucher in Deutschland. Die Verschärfung der geopolitischen Lage sehen die Konsumenten "im Großen und Ganzen noch gelassen", wie die am Donnerstag veröffentlichte monatliche Umfrage des Marktforschers GfK ergab.

Das GfK-Konsumklima werde zwar voraussichtlich leicht um 0,1 Punkte auf 10,7 Punkte sinken. Das Niveau sei damit aber nach wie vor gut.

Die Konjunkturerwartung der Verbraucher war im Mai genauso wie im April, wie die GfK-Umfrage ergab. Die weitere Zuspitzung der internationalen Lage durch die einseitige Aufkündigung des Iran-Atomabkommens seitens der USA habe die deutschen Konsumenten nicht weiter verunsichert. Allerdings schätzen sie, dass die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland etwas nachlassen könnte. Der im Mai gemessene Wert ist aber immer noch leicht höher als der vor einem Jahr.

Auch die Einkommenserwartung der Verbraucher ist laut GfK weiterhin auf "exzellentem" Niveau. Stabile Konjunktur- und Arbeitsmarktaussichten sind hier laut den Marktforschern ausschlaggebend. Da die Inflation auch in den kommenden Monaten moderat bleiben werde, werde auch real ein Plus in den Geldbeuteln ankommen.

Die Anschaffungsneigung der Konsumenten ging im Mai leicht zurück - der Indikator sei aber nach wie vor sehr hoch und nahezu exakt auf dem Wert des Vorjahres. Die Deutschen gäben ihr Geld weiterhin bereitwillig aus, erklärten die Marktforscher.

Für ihre repräsentativen Studien zum Konsumklima führt die GfK monatlich rund 2.000 Interviews mit Verbrauchern. Die Verbraucherstimmung ist nicht zuletzt deshalb bedeutsam, weil der private Konsum ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro