Konsumklima in Europa verbessert sich - "Signifikante Erholung"

Nürnberg - Das Konsumklima in Europa hat sich im ersten Quartal 2015 deutlich verbessert - und ist nun so gut wie zuletzt vor sieben Jahren. "Die Verbraucher rechnen zunehmend damit, dass die Finanzkrise jetzt überwunden werden kann", erläuterte Rolf Bürkl vom Marktforschungsunternehmen GfK am Dienstag in Nürnberg.

"Wir sehen generell, vor allem aber in den west- und südeuropäischen Ländern, eine signifikante Erholung der Verbraucherstimmung."

Dies betreffe gesamtwirtschaftliche Größen wie die Konjunkturerwartung ebenso wie die Einkommenserwartung oder die Anschaffungsneigung der einzelnen Haushalte. Gründe für die zunehmend positive Einschätzung seien die anziehende Wirtschaft, ein - zum Teil jedoch zäher - Rückgang der Arbeitslosigkeit sowie der niedrige Ölpreis, erklärte Bürkl. "In den Ländern des Euroraums kommt noch hinzu, dass durch die derzeitige Euro-Schwäche die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie steigt, was natürlich auch dem Export zugutekommt."

In der Folge legte der Konsumklimaindex für die 28 EU-Staaten im Lauf des ersten Quartals um 4,3 Zähler auf 9,8 Punkte zu. Für einige osteuropäische Länder ergibt sich trotz überwiegend guter Konjunkturdaten jedoch ein anderes Bild. "Hier werden der Einfluss des Kriegs in der Ukraine sowie die Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen gegen Russland deutlich", hieß es bei der GfK.

Länder wie Polen, Tschechien, Rumänien und Bulgarien bekämen die Sanktionen aufgrund der engeren Handelsverflechtungen verstärkt zu spüren, schilderte Bürkl. In den baltischen Staaten mit ihren russischen Minderheiten komme noch die Angst vor einem militärischen Konflikt mit Russland hinzu.

Mit Blick auf die Entwicklung im Gesamtjahr zeigte sich Bürkl dennoch optimistisch: "Wenn man voraussetzt, dass externe Schocks ausbleiben, kann es in Europa ein solides Jahr beim Konsum werden." Er fügte hinzu: "Es wird sicher kein Konsumrausch, aber eine positive Entwicklung, weil die Preisentwicklung moderat ist und es Verbesserungen am Arbeitsmarkt gibt."

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Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen