Konsumforscher: Nur wenige neue Produkte können sich länger halten

Nürnberg - Nur wenige neue Produkte können sich nach Angaben von Konsumforschern dauerhaft im Handel halten. Zwei Jahre nach ihrer Einführung seien fast zwei Drittel der Innovationen wieder vom Markt verschwunden, teilte die Gesellschaft für Konsumforschung GfK am Dienstag in Nürnberg mit.

"Es ist eine verlustreiche Schlacht, die Hersteller und Handel - assistiert von den Verbrauchern - hier austragen", heißt es in dem Bericht.

Besonders krass ist der Verdrängungswettbewerb bei Lebensmitteln, Kosmetikprodukten, Bekleidung und Reinigungsmitteln. Jedes Jahr drängten zehntausende neue Produkte etwa in die Supermarkt-Regale. "Und ebenso viele müssen dafür weichen, denn die Regalflächen werden seit einiger Zeit nicht mehr größer, sondern eher kleiner."

Im Jahr 2012 machten neue Produkte etwa ein Viertel der gesamten Palette aus. Nach nur einem Quartal waren aber bereits fast 40 Prozent der neuen Produkte wieder aus den Regalen verschwunden. Nach zwei Jahren sind dann 64 Prozent der Innovationen wieder weg. Darunter seien natürlich auch Produkte, die es von vornherein nur kurze Zeit geben sollte - etwa Saisonprodukte.

Bei den Körperpflege- und Kosmetikprodukten verschwinden sogar 70 Prozent der Neuentwicklungen innerhalb von zwei Jahren wieder aus dem Handel. Hier ist die Innovationsrate aber auch sehr hoch. Somit sei ein gewisser Austausch bewusst einkalkuliert. "Dennoch gibt es natürlich auch die echten "Flops" und das wohl nicht zu knapp."

Treiber sind vor allem die Marktführer - von ihnen stammten mehr als ein Drittel der neuen Produkte. "Diese Marken probieren am meisten aus; sie haben auch am ehesten die nötigen Mittel dazu."

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker