Konsortium aus Air France und Easyjet pokert um Alitalia

Rom/Paris/London (APA) - Ein Konsortium aus Air France, Easyjet, Delta und dem US-Fonds Cerberus, der in Österreich auch Großaktionär der BAWAG ist, ist an der Übernahme der krisengeschüttelten Alitalia interessiert. Manager des Konsortiums werden am 22. Februar die mit dem Alitalia-Verkauf beauftragten Sonderverwalter der Airline treffen, wie italienische Medien heute, Freitag, berichteten.

Für Cerberus arbeitet der ehemalige Top Manager der italienischen Bank-Austria-Mutter UniCredit, Roberto Nicastro. Der US-Fonds hat bereits Erfahrung bei der Übernahme der Air Canada gesammelt, die er saniert hat.

Die Regierung in Rom hatte ursprünglich geplant, mit einem Interessenten bis Mitte Jänner in exklusive Verhandlungen einzutreten und noch vor den Parlamentswahlen am 4. März eine Vereinbarung zu erzielen. Die Verhandlungen ziehen sich jedoch hin.

Alitalia schlitterte im Frühjahr 2017 in die Insolvenz, nachdem sich die Mitarbeiter gegen einen von Gewerkschaften und Management ausgehandelten Rettungsplan gestellt hatten. Seither stützt der Staat die Airline mit einem Überbrückungskredit von 900 Mio. Euro.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los