Konsortium aus Air France und Easyjet pokert um Alitalia

Rom/Paris/London (APA) - Ein Konsortium aus Air France, Easyjet, Delta und dem US-Fonds Cerberus, der in Österreich auch Großaktionär der BAWAG ist, ist an der Übernahme der krisengeschüttelten Alitalia interessiert. Manager des Konsortiums werden am 22. Februar die mit dem Alitalia-Verkauf beauftragten Sonderverwalter der Airline treffen, wie italienische Medien heute, Freitag, berichteten.

Für Cerberus arbeitet der ehemalige Top Manager der italienischen Bank-Austria-Mutter UniCredit, Roberto Nicastro. Der US-Fonds hat bereits Erfahrung bei der Übernahme der Air Canada gesammelt, die er saniert hat.

Die Regierung in Rom hatte ursprünglich geplant, mit einem Interessenten bis Mitte Jänner in exklusive Verhandlungen einzutreten und noch vor den Parlamentswahlen am 4. März eine Vereinbarung zu erzielen. Die Verhandlungen ziehen sich jedoch hin.

Alitalia schlitterte im Frühjahr 2017 in die Insolvenz, nachdem sich die Mitarbeiter gegen einen von Gewerkschaften und Management ausgehandelten Rettungsplan gestellt hatten. Seither stützt der Staat die Airline mit einem Überbrückungskredit von 900 Mio. Euro.

Rom (APA) - Italien will im Haushaltsstreit mit der EU von seinen Schuldenplänen nicht abweichen. Die Haushaltsziele für das kommende Jahr änderten sich nicht, bekräftigte Vize-Premierminister Matteo Salvini am Mittwoch. "Wir machen keinen Schritt zurück. Wir bewegen uns um keinen Millimeter", sagte der Lega-Chef.
 

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Rom bleibt im Haushaltsstreit hart: "Keinen Schritt zurück"

Miami/Düsseldorf (APA/Reuters) - Autonome Fahrzeuge, die Lebensmittel-Käufe selbstständig beim Kunden abliefern: Der Auto-Gigant Ford, der Handelsriese Wal-Mart und der Zustelldienst Postmates arbeiten an einem entsprechenden Pilotprojekt. Tests würden in der US-Großstadt Miami beginnen, teilte Ford am Mittwoch mit.
 

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Ford und Wal-Mart arbeiten an autonomem Lieferdienst für Lebensmittel

Wien (APA) - Bei der Entwicklung der Einkommen steht Österreich im europäischen Vergleich nicht so schlecht da wie es auf den ersten Blick scheint. Pro Kopf stagniert das Jahreseinkommen seit 2010 zwar, in Stundenlöhnen gemessen gibt es aber einen Anstieg zu sehen, sind sich Experten der Wirtschaftskammer (WKO), des Instituts für Höhere Studien (IHS) sowie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) einig.
 

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Einkommen der Österreicher stagniert pro Kopf, steigt aber pro Stunde