Konkurrenz auf Smartphone-Markt lässt Gewinn von Samsung schmelzen

Seoul - Die harte Konkurrenz auf dem Smartphone-Markt macht dem südkoreanischen Technologiekonzern Samsung weiter zu schaffen. Das Unternehmen musste sich nach eigenen Angaben vom Dienstag im zweiten Quartal mit einem Gewinn von 5,75 Bill. Won (4,5 Mrd. Euro) begnügen, ein Minus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz gab um gut 7 Prozent auf 48,5 Billionen Won nach.

Samsung stand damit aber nicht so schlecht da wie in den ersten drei Monaten des Jahres. Im Vergleich zum ersten Quartal stieg der Gewinn demnach um 24,2 Prozent, der Umsatz legte um drei Prozent zu. Gründe dafür seien "solide Verkäufe" in der Halbleiter-Sparte, von Speichern und Prozessoren, erklärte der Technologiekonzern. Auch die Fernsehsparte legte dank neuer Modelle zu.

Der so gut wie gesättigte Smartphone-Markt bereitet Samsung dagegen weiter Sorgen. Die Verkäufe des seit April erhältlichen Galaxy S6 und des S6 Edge seien zwar "im Aufwind". Allerdings jagte der US-Technologieriese Apple dem Unternehmen in China den Spitzenplatz bei den Smartphone-Verkäufen ab. Bei günstigeren Handys befeuern chinesische Hersteller wie Xiaomi und Lenovo den Konkurrenzkampf.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor