Konkurrenz auf Smartphone-Markt lässt Gewinn von Samsung schmelzen

Seoul - Die harte Konkurrenz auf dem Smartphone-Markt macht dem südkoreanischen Technologiekonzern Samsung weiter zu schaffen. Das Unternehmen musste sich nach eigenen Angaben vom Dienstag im zweiten Quartal mit einem Gewinn von 5,75 Bill. Won (4,5 Mrd. Euro) begnügen, ein Minus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz gab um gut 7 Prozent auf 48,5 Billionen Won nach.

Samsung stand damit aber nicht so schlecht da wie in den ersten drei Monaten des Jahres. Im Vergleich zum ersten Quartal stieg der Gewinn demnach um 24,2 Prozent, der Umsatz legte um drei Prozent zu. Gründe dafür seien "solide Verkäufe" in der Halbleiter-Sparte, von Speichern und Prozessoren, erklärte der Technologiekonzern. Auch die Fernsehsparte legte dank neuer Modelle zu.

Der so gut wie gesättigte Smartphone-Markt bereitet Samsung dagegen weiter Sorgen. Die Verkäufe des seit April erhältlichen Galaxy S6 und des S6 Edge seien zwar "im Aufwind". Allerdings jagte der US-Technologieriese Apple dem Unternehmen in China den Spitzenplatz bei den Smartphone-Verkäufen ab. Bei günstigeren Handys befeuern chinesische Hersteller wie Xiaomi und Lenovo den Konkurrenzkampf.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker