Konjunkturboom und Niedrigzinsen: KfW vergab weniger Fördergelder

Frankfurt (APA/dpa) - Die staatliche deutsche KfW hat 2017 angesichts des Konjunkturbooms weniger Fördergelder bereitgestellt als im starken Vorjahr. Insgesamt sagte das Institut Kredite in Höhe von 76,5 Mrd. Euro zu (Vorjahr: 81,0 Mrd.), wie die Bankengruppe am Montag in Frankfurt mitteilte.

In Deutschland verringerte die KfW angesichts der robusten Wirtschaftsentwicklung und des guten Finanzierungsumfeldes ihre Förderung um etwa 6 Prozent 51,8 Mrd. Euro. "Das Fördervolumen ist wichtig, aber nicht primär auf Wachstum ausgerichtet", sagte der neue Vorstandschef Günther Bräunig.

"Wenn das Finanzierungsumfeld und die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen so gut sind wie derzeit, konzentrieren wir uns als Förderbank stärker auf Felder mit besonderer Zukunftsrelevanz", erläuterte Bräunig. So fragten beispielsweise mittelständische Unternehmen den Angaben zufolge die zinsgünstigen Kredite der Förderbank insbesondere in den Bereichen Innovation, Digitalisierung und Energieeffizienz nach.

Bräunig steht seit Anfang des Jahres an der Spitze der staatlichen Förderbank. Er ist Nachfolge von Ulrich Schröder, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt Ende 2017 niederlegt hatte.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte