Konjunkturboom und Niedrigzinsen: KfW vergab weniger Fördergelder

Frankfurt (APA/dpa) - Die staatliche deutsche KfW hat 2017 angesichts des Konjunkturbooms weniger Fördergelder bereitgestellt als im starken Vorjahr. Insgesamt sagte das Institut Kredite in Höhe von 76,5 Mrd. Euro zu (Vorjahr: 81,0 Mrd.), wie die Bankengruppe am Montag in Frankfurt mitteilte.

In Deutschland verringerte die KfW angesichts der robusten Wirtschaftsentwicklung und des guten Finanzierungsumfeldes ihre Förderung um etwa 6 Prozent 51,8 Mrd. Euro. "Das Fördervolumen ist wichtig, aber nicht primär auf Wachstum ausgerichtet", sagte der neue Vorstandschef Günther Bräunig.

"Wenn das Finanzierungsumfeld und die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen so gut sind wie derzeit, konzentrieren wir uns als Förderbank stärker auf Felder mit besonderer Zukunftsrelevanz", erläuterte Bräunig. So fragten beispielsweise mittelständische Unternehmen den Angaben zufolge die zinsgünstigen Kredite der Förderbank insbesondere in den Bereichen Innovation, Digitalisierung und Energieeffizienz nach.

Bräunig steht seit Anfang des Jahres an der Spitze der staatlichen Förderbank. Er ist Nachfolge von Ulrich Schröder, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt Ende 2017 niederlegt hatte.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht