Konjunktur verhilft Luftfahrtbranche 2018 zu Rekordgewinn

Genf (APA/Reuters) - Die internationale Luftfahrtindustrie setzt dank anziehender Weltwirtschaft und kräftiger Nachfrage für 2018 auf ein Rekordergebnis. Der Gewinn dürfte um elf Prozent auf 38,4 Mrd. Dollar (32,4 Mrd. Euro) steigen, nach einem leichten Rückgang in diesem Jahr, erklärte der weltweite Branchenverband IATA am Dienstag.

"Die Rentabilität der Branche ist auf einem recht nachhaltigen Kurs", sagte Chefökonom Brian Pearce. Die Luftfracht werde in diesem Jahr um 9,3 Prozent zulegen und 2018 um weitere 4,5 Prozent.

Die Durchschnittserlöse pro Passagier dürften im nächsten Jahr nach sechs Rückgängen in Folge erstmals wieder klettern. Die IATA rechnet hier mit einem Plus von drei Prozent. Der Anstieg der Ticketpreise stehe im Einklang mit der allgemeinen Inflation. Der Branchenverband befürchtet unterdessen ein "Desaster" für britische Fluggesellschaften, sollte es im Zuge der Verhandlungen um einen EU-Ausstieg Großbritanniens zu einem harten Brexit kommen.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu