Konjunktur verhilft Luftfahrtbranche 2018 zu Rekordgewinn

Genf (APA/Reuters) - Die internationale Luftfahrtindustrie setzt dank anziehender Weltwirtschaft und kräftiger Nachfrage für 2018 auf ein Rekordergebnis. Der Gewinn dürfte um elf Prozent auf 38,4 Mrd. Dollar (32,4 Mrd. Euro) steigen, nach einem leichten Rückgang in diesem Jahr, erklärte der weltweite Branchenverband IATA am Dienstag.

"Die Rentabilität der Branche ist auf einem recht nachhaltigen Kurs", sagte Chefökonom Brian Pearce. Die Luftfracht werde in diesem Jahr um 9,3 Prozent zulegen und 2018 um weitere 4,5 Prozent.

Die Durchschnittserlöse pro Passagier dürften im nächsten Jahr nach sechs Rückgängen in Folge erstmals wieder klettern. Die IATA rechnet hier mit einem Plus von drei Prozent. Der Anstieg der Ticketpreise stehe im Einklang mit der allgemeinen Inflation. Der Branchenverband befürchtet unterdessen ein "Desaster" für britische Fluggesellschaften, sollte es im Zuge der Verhandlungen um einen EU-Ausstieg Großbritanniens zu einem harten Brexit kommen.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen