Konica steigt bei deutschem Überwachungskamera-Hersteller ein

Der Kamera- und Software-Hersteller Mobotix kommt in japanische Hände. Der Drucker- und Messgeräte-Konzern Konica Minolta hat von den beiden Mobotix-Großaktionären rund 65 Prozent an dem Unternehmen aus Winnweiler in der Pfalz übernommen, wie Mobotix am Dienstag mitteilte. Die Familie von Mobotix-Gründer und -Aufsichtsratschef Ralf Hinkel hielt nach Firmenangaben zuletzt 49,5 Prozent der Anteile, der Unternehmer Martin Putsch (Keiper, Recaro) 10,1 Prozent. Vor zwei Jahren hatte Hinkel einen Verkauf noch "definitiv" ausgeschlossen. Am Dienstag erklärte Hinkel, er wolle im Aufsichtsrat bleiben und die strategische Entwicklung weiterhin leiten.

Gemessen am Schlusskurs vor den Osterfeiertagen ist das von Konica übernommene Aktienpaket rund 110 Millionen Euro wert. Am Dienstag sprang die im Freiverkehr notierte Aktie um 18 Prozent auf 15 Euro. Das seit 2007 börsennotierte Unternehmen stellt internetgestützte Überwachungskameras und die dafür benötigte Software her. Bei einem Umsatz von 80 Millionen Euro erzielte Mobotix 2014/15 (per Ende September) einen Überschuss von 4,1 Millionen Euro.

New York (APA/AFP) - Der US-Milliardär George Soros hat einen Großteil seines Vermögens seiner Stiftung für Demokratie, Menschenrechte und Pressefreiheit überlassen: 18 Mrd. Dollar (15,3 Mrd. Euro) erhielt die "Open Society Foundation" (OSF), wie eine Sprecherin der Stiftung der Nachrichtenagentur AFP sagte.
 

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Milliardär Soros überlässt Großteil seines Vermögens seiner Stiftung

Wien (APA) - Die Aktie von Do&Co ist am Mittwoch um bis zu elf Prozent gefallen. Auslöser dürften Medienberichte aus der Türkei sein, wonach Großkunde Turkish Airlines (THY) am geplanten neuen Istanbuler Mega-Flughafen nicht mehr mit Do&Co, sondern mit SATS, einem Caterer aus Singapur, zusammenarbeiten wolle. Dazu sei eine Absichtserklärung unterschreiben worden, teilte THY laut türkischen Medien mit.
 

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Do&Co-Aktie stark gefallen - Verlust von Türkei-Geschäft absehbar

München/Nürnberg (APA/Reuters) - Der deutsche Markt- und Konsumforschungskonzern GfK zieht sich nach mehr als 18 Jahren von der Börse zurück. Die Finanzholding Acceleratio, in der der Finanzinvestor KKR seine GfK-Anteile mit denen des Mehrheitsaktionärs GfK-Verein gebündelt hat, hatte die zwangsweise Abfindung der restlichen Kleinaktionäre beschlossen.
 

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Marktforscher GfK verschwindet nach 18 Jahren von der Börse