Kommunalkredit-Verkauf - Strabag an Finanzbeteiligung interessiert

Der börsennotierte Baukonzern Strabag will als Teil eines Bietervehikels die Kommunalkredit Austria kaufen. Es handle sich aber "höchstens um eine Finanzbeteiligung", berichtet das "WirtschaftsBlatt (Freitag-Ausgabe). "Strabag erwägt, sich am Verkaufsprozess zu beteiligen", wird Strabag-Sprecherin Diana Klein zitiert.

Die "letzten und abschließenden Gebote" müssten "im Laufe des Februar 2015" abgegeben werden, das Closing sollte "in der ersten Jahreshälfte 2015" stattfinden, heißt es im Prospekt zur Strabag-Anleihe 2015.

Die Kommunalkredit Austria ist der abgespaltene gesunde Teil der im Herbst 2008 notverstaatlichten Volksbanken-Tochter Kommunalkredit. Nach den Vorgaben der EU hätte das Institut bis Mitte 2013 zur Gänze privatisiert werden sollen. Weil sein Verkauf aber wegen unzureichender Angebote platzte, musste es auf Weisung Brüssels sein Neugeschäft einstellen und sich aus dem Markt nehmen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro