Kommunalkredit-Verkauf - Bund bestätigt 142 Mio. Euro Kaufpreis

Das Finanzministerium in Wien hat am Montagnachmittag den Erlös aus dem Teilverkauf der Kommunalkredit Austria mit 142 Mio. Euro beziffert. Der Verkauf (an ein Konsortium um den deutschen Investmentbanker Patrick Bettscheider) wird im Ministerium als ein weiteres wichtiges Kapitel zur Aufarbeitung der Finanzkrise bewertet.

Dabei hatte sich der Bund geplagt bei diesem Verkauf. Ein erster Anlauf, die "Good Bank" der 2008 fast kollabierten und deshalb notverstaatlichten alten Kommunalkreditgruppe an den Mann zu bringen, war 2013 gescheitert. Der Verkaufsprozess musste damals wegen zu schlechter Preise abgeblasen werden, die Republik hatte damals als erhofften Verkaufserlös 250 Mio. Euro ins Budget eingestellt. Diese Summe hatte der Staat der Bank bei der Trennung in Good Bank und Bad Bank mitgegeben. In der Folge durfte nur mehr weniger als die Hälfte der Bankassets der Kommunalkredit Austria zum Verkauf gelangen. Auch dieser Abschluss ließ länger warten als ursprünglich angenommen.

Das Finanzministerium schrieb heute in einer Aussendung, mit dem jetzt erfolgten Verkauf seien die Interessen der Steuerzahler "maximal gewahrt" worden, da als Alternative nur eine Abwicklung der Bank im Raum gestanden wäre.

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