Kommunalkredit-Bieter haben für Kaufofferte nun Zeit bis Dezember

Wien - Für den geplanten Teilverkauf der staatlichen Kommunalkredit Austria wurde die Frist für verbindliche Übernahmeangebote nun um ein paar Wochen verlängert. Auf Wunsch der Bieter habe man die Frist von Ende November auf Mitte Dezember erstreckt, sagte der Chef der staatlichen Bankenbeteiligungsgesellschaft Fimbag, Klaus Liebscher, am Mittwoch zur APA.

Zum aktuellen Bieterkreis machte Liebscher keine Angaben. Er sei zufrieden, der Prozess laufe ordentlich, sei auf Schiene. In den letzten Wochen hatten Kaufinteressenten die Bank im Due Diligence Verfahren geprüft. Für einige Detailfragen sei die Zeitspanne etwas zu kurz bemessen gewesen, heißt es.

Die Kommunalkredit Austria ist der gesunde Teil der alten Kommunalkredit, die nach der Notverstaatlichung Ende 2008 zerteilt werden musste. In der Bad Bank KA Finanz lagert der Abbauteil. Für einen bestimmten Teil der im Markt verbliebenen Spezialbank Kommunalkredit Austria wurde heuer die Käufersuche neu gestartet. Ein erster Anlauf, die Kommunalkredit Austria zu privatisieren, war 2013 gescheitert.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"