Koalition - Nowotny erwartet keine wirtschaftspolitische Änderungen

Florenz/Wien (APA) - Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny rechnet mit keiner Änderung in Österreichs wirtschaftspolitischer Linie mit der neuen Regierung. "Ich glaube nicht, dass es in Sachen Wirtschaftspolitik zu Änderungen kommen wird", so Nowotny, bei einem Seminar zum Thema Förderung finanzieller Kenntnisse unter Jugendlichen am Donnerstagabend in Florenz.

Alle politischen Parteien seien in Österreich für die EU, versicherte Nowotny. In Sachen Einwanderung hätten viele EU-Länder, darunter Deutschland, zuletzt ihre Politik geändert. "In den letzten zwölf Monaten hat sich die Linie einiger Länder in punkto Flüchtlingsproblematik stärker geändert, weil sich die Einwanderung auf Länder konzentriert hat, deren Wohlfahrtsstaat freigiebiger ist. Es muss zu einer besseren Flüchtlingsverteilung in Europa kommen. Das ist bestimmt eine Herausforderung, vor der wir stehen", so Nowotny nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA.

Nowotny rechnet mit weiterem Wachstum im Euroraum im kommenden Jahr. "Das ist eine Chance für die europäische Politik, vor allem für die Wirtschaftspolitik", sagte Nowotny. Wichtig sei es jetzt für Staaten, die öffentlichen Schulden zu reduzieren und für den Bankensektor faule Kredite abzubauen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte