Koalition - Nowotny erwartet keine wirtschaftspolitische Änderungen

Florenz/Wien (APA) - Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny rechnet mit keiner Änderung in Österreichs wirtschaftspolitischer Linie mit der neuen Regierung. "Ich glaube nicht, dass es in Sachen Wirtschaftspolitik zu Änderungen kommen wird", so Nowotny, bei einem Seminar zum Thema Förderung finanzieller Kenntnisse unter Jugendlichen am Donnerstagabend in Florenz.

Alle politischen Parteien seien in Österreich für die EU, versicherte Nowotny. In Sachen Einwanderung hätten viele EU-Länder, darunter Deutschland, zuletzt ihre Politik geändert. "In den letzten zwölf Monaten hat sich die Linie einiger Länder in punkto Flüchtlingsproblematik stärker geändert, weil sich die Einwanderung auf Länder konzentriert hat, deren Wohlfahrtsstaat freigiebiger ist. Es muss zu einer besseren Flüchtlingsverteilung in Europa kommen. Das ist bestimmt eine Herausforderung, vor der wir stehen", so Nowotny nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA.

Nowotny rechnet mit weiterem Wachstum im Euroraum im kommenden Jahr. "Das ist eine Chance für die europäische Politik, vor allem für die Wirtschaftspolitik", sagte Nowotny. Wichtig sei es jetzt für Staaten, die öffentlichen Schulden zu reduzieren und für den Bankensektor faule Kredite abzubauen.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber