Knorr-Bremse will nach dem Sommer über Börsengang entscheiden

Düsseldorf/München (APA/AFP) - Der deutsche Zulieferkonzern Knorr-Bremse will nach der Sommerpause entscheiden, ob und wann er an die Börse geht. "Wir betrachten einen Börsengang nach wie vor als die bevorzugte Lösung", sagte Knorr-Chef Klaus Deller dem "Handelsblatt" vom Montag. Wichtigstes Ziel von Eigentümer Heinz Hermann Thiele sei es dabei, Knorr-Bremse eigenständig zu halten, betonte Deller.

Das Unternehmen ist mit einem Umsatz von 6,24 Mrd. Euro und mehr als 28.000 Mitarbeitern einer der größten Zulieferkonzerne Deutschlands. Thiele ist seit 1985 Eigentümer des Unternehmens und will gemeinsam mit seiner Familie die Mehrheit behalten. "Ein Teil dieser Eigentümerstruktur könnte durch professionelle und industrieerfahrene Investoren am Kapitalmarkt ersetzt werden", sagte Deller.

Fusionen mit anderen Zulieferkonzernen wie ZF Friedrichshafen, Continental oder Bosch erteilte der Vorstandschef eine Absage. "Die Frage stellt sich nicht und ich sehe in unserer Position gar keinen Bedarf für einen solchen Schritt", sagte Deller dem "Handelsblatt".

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Der Streit zwischen der Ryanair-Tochter Laudamotion und der Gewerkschaft …