Klosterneuburg sieht Kasernengründe als künftigen Bildungscluster

Klosterneuburg - Klosterneuburg sieht die Kasernengründe in der Stadt als künftigen Bildungscluster. Kindergarten, Volksschule, eine Neue Mittelschule (anstelle der beiden derzeitigen Standorte) und eine neue Sonderschule sollen entstehen. Mit dem Land NÖ seien aus diesem Grund Bildungsplan-Verhandlungen gestartet worden, teilte die Stadtgemeinde in einer Aussendung mit.

Die Zahl der Schul- und Kindergartenkinder in Klosterneuburg steige an, damit auch der Raumbedarf. In einem mehr als 200 Seiten starken Konzept für die Zukunft spielten die Kasernengründe eine wesentliche Rolle, heißt es aus Klosterneuburg. Die Stadtgemeinde sei daher mit Landesrätin Barbara Schwarz (ÖVP) betreffend Unterstützung des Landes in Verhandlungen getreten.

Grundlage für das Bildungs- und Schulentwicklungskonzept Klosterneuburg bildet eine am 21. November 2014 im Gemeinderat präsentierte Studie, die der Stadt bescheinige, "ein idealer Bildungsstandort mit hervorragender primärer und sekundärer Versorgung mit Bildungseinrichtungen in unmittelbarer Wohnortnähe" zu sein. Durch den prognostizierten Zuwachs an Kindern und Jugendlichen in der Bevölkerung werde die Bildungs- und Betreuungslandschaft "einer deutlichen Ergänzung" bedürfen. Auf den Kasernengründen soll daher ein Bildungscluster entstehen, der "im Idealfall" durch eine private Kleinkindbetreuungseinrichtung, andererseits durch eine Höhere Schule in Verhandlung mit dem Bund abgerundet werden könnte.

In Klosterneuburg gibt es derzeit an zwei Standorten Neue Mittelschulen, eine Sonderschule und das Bundesgymnasium komplettieren das Bildungsangebot. Private Einrichtungen (Kleinkindbetreuung, Kindergärten, Freiraum- und Montessorischule) und die HBLA für Wein- und Obstbau ergänzen die öffentlichen Schulen.

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung:
 

Newsticker

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte