Klimagipfel - Investoren wollen Konzerne zu mehr Klimaschutz bewegen

Paris (APA/dpa) - Sie verwalten ein Billionen-Vermögen und wollen den Klimaschutz voranbringen: Mehr als 200 Finanzinvestoren haben sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen zum CO2-Sparen zu bewegen.

Die Initiative Climate Action 100+ sei auf fünf Jahre ausgelegt und nehme die Konzerne mit dem weltweit größten Treibhausgas-Ausstoß in den Blick, teilten mehrere Investoren-Gruppen am Dienstag zum Auftakt des Pariser Klimagipfels mit. Mehr als 225 Geldgeber mit einem Gesamtvermögen von mehr als 26,3 Billionen US-Dollar (rund 22,3 Billionen Euro) wollen die Unternehmen unter anderem dazu bringen, in ihren Finanzberichten die Risiken des Klimawandels einzubeziehen. Die Investoren sind an den betreffenden Firmen beteiligt.

Die Initiative soll Ziele umsetzen, die sich viele Investoren schon vor der Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens im Dezember 2015 gesetzt hatten. Zum zweiten Jahrestag der Verabschiedung hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu einem Gipfel geladen, der sich vor allem um Finanzfragen des Klimaschutzes und der Anpassung an die Folgen der Erderwärmung drehen soll.

(S E R V I C E - Mitteilung zu der Initiative, Engl.: http://dpaq.de/pwsJJ - Climate Action 100+ auf Twitter: http://dpaq.de/pe8UJ - Webseite des One Planet Summit, Engl.: http://dpaq.de/Cr594

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

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Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

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Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

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Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an