Klima- und Energiestrategie: Entwurf im März, Endfassung im Juni

Wien (APA) - Die Klima- und Energiestrategie, die noch die vorige Regierung vorlegen wollte, soll nun bis Ende März als Entwurf und nach eingehender Diskussion im Juni als Endfassung vorliegen, sagte der Generalsekretär des Nachhaltigkeitsministeriums, Josef Plank, am Mittwoch. Ausgerichtet sein werde die Strategie auf eine Dekarbonisierung bis 2050. Das sei "ehrgeizig", da dürfe kein Tag versäumt werden.

Als wichtigste Punkte nannte er bei einer Veranstaltung des Verbund-Stromkonzerns "Raus aus der Kohle", "mehr Eigenproduktion an sauberer Energie im Inland", das bis 2030 angestrebte Ziel einer bilanziell nur mehr erneuerbaren Stromerzeugung, eine "soziale Ausgewogenheit" sowie die Sektorkopplung, also dass kein Bereich bei der CO2-Senkung ausgespart bleiben soll. 45 Prozent der Emissionen seien durch Mobilität und Verkehr verursacht, so Plank.

Die im Regierungsprogramm von Dezember verankerte Zielsetzung, die heimische Stromversorgung bis 2030 - bilanziell über ein ganzes Jahr - zu 100 Prozent erneuerbar zu machen, bezeichnete Plank als "ehrgeizig" und "anspruchsvoll".

Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber meinte, um dies zu erreichen, müsse "das Tempo mindest verdoppelt" werden. Heute stehe Österreich bei circa 75 Prozent und habe in den letzten 15 Jahren nur 10 Prozentpunkte gut gemacht.

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