Klima - Katholische Institutionen ziehen Geld aus Fossilenergie ab

Rom (APA) - 35 katholische Institutionen aus vier Kontinenten haben anlässlich des "Tags der Erde" an diesem Sonntag ihren Ausstieg aus Investitionen in fossile Brennstoffe angekündigt, berichtete Kathpress. Der Präsident von Caritas Internationalis, Kardinal Luis Tagle, betonte, die Hauptleidtragenden der Klimakrise seien die Armen.

"Aus diesem Grund hat sich Caritas Internationalis dazu entschieden, nicht mehr in fossile Brennstoffe zu investieren", sagte Tagle. Bischöfe seien zunehmend verpflichtet, "finanzielle Entscheidungen zu treffen, die unseren moralischen Werten entsprechen", meinte der Erzbischof von Luxemburg, Jean-Claude Hollerich.

Nach Angaben der Klimaschutzbewegung Global Catholic Climate Movement (GCCM) ziehen unter anderem Caritas Internationalis, die Dachorganisation der nationalen Caritasverbände, sowie verschiedene Diözesen, darunter das Erzbistum Luxemburg, innerhalb der kommenden fünf Jahre ihr Geld aus Erdöl, Gas und Kohle ab. Auch mehrere katholische Banken, darunter die Pax Bank, die den Angaben zufolge zusammen ein Vermögen von rund 7,5 Milliarden Euro verwalten, beenden demnach entsprechende Investitionen.

Ziel sei es, kirchlichen Anlegern künftig sozial gerechte und klimafreundliche Anlageoptionen zu bieten. Laut GCCM schließen sich die katholischen Einrichtungen mit ihrer Ankündigung mehr als 850 Universitäten, Städten, Pensionsfonds und anderen Investoren weltweit an, die bereits den Abzug von Geldern aus Kohle-, Öl- und Gasunternehmen beschlossen haben.

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New York (APA) - Die US-Börsen haben am Freitag kurz nach Handelsbeginn den Rebound geschafft. Nach klaren Gewinnen in den ersten Handelsminuten scheinen die globalen Turbulenzen an den Aktienmärkten in den vergangenen Tagen vergessen.
 

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Rom (APA/AFP) - In Italien machen Schwarzarbeit und andere illegale wirtschaftliche Aktivitäten 12,4 Prozent des offiziellen Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Wie die Statistikbehörde Istat am Freitag mitteilte, belief sich der Umfang dieser Schattenwirtschaft im Jahr 2016 auf schätzungsweise 210 Milliarden Euro. Den Großteil machte dabei mit 192 Milliarden Euro Schwarzarbeit aus.
 

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