Klima - Katholische Institutionen ziehen Geld aus Fossilenergie ab

Rom (APA) - 35 katholische Institutionen aus vier Kontinenten haben anlässlich des "Tags der Erde" an diesem Sonntag ihren Ausstieg aus Investitionen in fossile Brennstoffe angekündigt, berichtete Kathpress. Der Präsident von Caritas Internationalis, Kardinal Luis Tagle, betonte, die Hauptleidtragenden der Klimakrise seien die Armen.

"Aus diesem Grund hat sich Caritas Internationalis dazu entschieden, nicht mehr in fossile Brennstoffe zu investieren", sagte Tagle. Bischöfe seien zunehmend verpflichtet, "finanzielle Entscheidungen zu treffen, die unseren moralischen Werten entsprechen", meinte der Erzbischof von Luxemburg, Jean-Claude Hollerich.

Nach Angaben der Klimaschutzbewegung Global Catholic Climate Movement (GCCM) ziehen unter anderem Caritas Internationalis, die Dachorganisation der nationalen Caritasverbände, sowie verschiedene Diözesen, darunter das Erzbistum Luxemburg, innerhalb der kommenden fünf Jahre ihr Geld aus Erdöl, Gas und Kohle ab. Auch mehrere katholische Banken, darunter die Pax Bank, die den Angaben zufolge zusammen ein Vermögen von rund 7,5 Milliarden Euro verwalten, beenden demnach entsprechende Investitionen.

Ziel sei es, kirchlichen Anlegern künftig sozial gerechte und klimafreundliche Anlageoptionen zu bieten. Laut GCCM schließen sich die katholischen Einrichtungen mit ihrer Ankündigung mehr als 850 Universitäten, Städten, Pensionsfonds und anderen Investoren weltweit an, die bereits den Abzug von Geldern aus Kohle-, Öl- und Gasunternehmen beschlossen haben.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht