Klarheit im Gesetz gegen Scheinselbstständigkeit erreicht

Wien (APA) - Die Verwirrung um die Auslegung des neuen Gesetztes gegen Scheinselbstständigkeit hat sich aufgeklärt. Bisher ließ das Gesetz offen, auf welchen Zeitraum es anzuwenden ist, nun gilt: Das Gesetz gilt auch für alle aktuellen und künftigen Überprüfungen, die den Zeitraum vor dem 1. Juli 2017 betreffen. Für schon abgeschlossene Überprüfungen gilt das neue Gesetz aber nicht.

Das Sozialversicherungszuordnungsgesetz ist seit 1 Juli in Kraft und soll die Unsicherheiten rund um Scheinselbstständigkeiten beseitigen, indem die Einstufung als Arbeitnehmer oder freier Unternehmer schon zu Beginn der Tätigkeit erfolgt und nicht - wie jetzt öfters der Fall - im Nachhinein über den Klagsweg beim Arbeits- und Sozialgericht. "Damit weiß jeder Unternehmer endlich, was auf ihn im Rahmen einer Betriebsprüfung zukommt und dass er von der neuen, positiven Rechtslage profitiert", so Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck am Dienstag in einer Aussendung.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro