Klagenfurter Drava Verlag vom Wieser Verlag übernommen

Der Klagenfurter Drava Verlag wird vom Wieser Verlag, ebenfalls in Klagenfurt beheimatet, übernommen. Wie die "Kleine Zeitung" in ihrer Mittwoch-Ausgabe berichtet, übernimmt der Wieser Verlag 100 Prozent von Drava, die bisherigen Eigentümer erhalten im Gegenzug 35 Prozent der Anteile des Wieser Verlags. Die Marke "Drava" bleibt laut Verleger Lojze Wieser erhalten.

1953 wurde der slowenische Drava Verlag gegründet, bisher waren der slowenische Kulturverband und der Zentralverband der slowenischen Organisationen Kärntens die Eigentümer. Nun werden, nach der Pensionierung von Geschäftsführer Peter Wieser, die Karten neu gemischt. "Es ging uns mit diesem Austausch in erster Linie darum, dass die Marke 'Drava' erhalten bleibt", meinte Verleger Lojze Wieser. Die Profile beider Verlage würden erhalten bleiben, Marketing- und Werbeaktivitäten werde man bündeln. "Die beiden Verlage bedienen ja ähnliche Märkte und Zielgruppen."

Die Geschäftsführung im Drava Verlag übernimmt Erika Hornbogner, sie ist gelernte Buchhändlerin und seit 2014 Assistentin von Lojze Wieser im Wieser Verlag. Dieser wurde ja 2012 nach einer Insolvenz saniert und durch eine Auffanggesellschaft weitergeführt. Das Kapitel ist abgeschlossen, "uns geht es wieder gut", so Wieser, der seinen Schwerpunkt weiterhin auf die Literatur im südost- und osteuropäischen Raum legt.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht