Klagenfurter Drava Verlag vom Wieser Verlag übernommen

Der Klagenfurter Drava Verlag wird vom Wieser Verlag, ebenfalls in Klagenfurt beheimatet, übernommen. Wie die "Kleine Zeitung" in ihrer Mittwoch-Ausgabe berichtet, übernimmt der Wieser Verlag 100 Prozent von Drava, die bisherigen Eigentümer erhalten im Gegenzug 35 Prozent der Anteile des Wieser Verlags. Die Marke "Drava" bleibt laut Verleger Lojze Wieser erhalten.

1953 wurde der slowenische Drava Verlag gegründet, bisher waren der slowenische Kulturverband und der Zentralverband der slowenischen Organisationen Kärntens die Eigentümer. Nun werden, nach der Pensionierung von Geschäftsführer Peter Wieser, die Karten neu gemischt. "Es ging uns mit diesem Austausch in erster Linie darum, dass die Marke 'Drava' erhalten bleibt", meinte Verleger Lojze Wieser. Die Profile beider Verlage würden erhalten bleiben, Marketing- und Werbeaktivitäten werde man bündeln. "Die beiden Verlage bedienen ja ähnliche Märkte und Zielgruppen."

Die Geschäftsführung im Drava Verlag übernimmt Erika Hornbogner, sie ist gelernte Buchhändlerin und seit 2014 Assistentin von Lojze Wieser im Wieser Verlag. Dieser wurde ja 2012 nach einer Insolvenz saniert und durch eine Auffanggesellschaft weitergeführt. Das Kapitel ist abgeschlossen, "uns geht es wieder gut", so Wieser, der seinen Schwerpunkt weiterhin auf die Literatur im südost- und osteuropäischen Raum legt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte