Kipper-Spezialist Meiller errichtet neue Zentrale in Niederösterreich

Oed-Öhling (APA) - Der Kipper-Spezialist Meiller GmbH errichtet in Oed-Öhling/NÖ seine neue Österreich-Zentrale. Das Investment, das im Mostviertel getätigt wird, wurde beim Spatenstich am Donnerstag mit etwa 22 Mio. Euro beziffert. Die global agierende Gruppe ist seit 1999 mit einer eigenen Tochtergesellschaft hierzulande tätig.

In Oed-Öhling werden künftig die bisherigen Meiller-Werke Waidhofen a.d. Ybbs und Asten zusammengelegt. Die neue Zentrale liege auf halber Wegstrecke zwischen diesen beiden Gemeinden und direkt an der Auffahrt der Westautobahn (A1) in Richtung Wien, berichtete die niederösterreichische Wirtschaftsagentur ecoplus. Unternehmensmiteigentümer Franz Xaver Meiller geht davon aus, dass der neue Standort mittelfristig "auf 150 bis 160 Mitarbeiter wachsen wird". Aktuell sind es 85 in Waidhofen a.d. Ybbs und 35 in Asten.

In den beiden Werken werden derzeit jährlich etwa 1.500 Kipper gebaut. Der Umsatz der österreichischen Meiller-Tochter beträgt rund 33 Mio. Euro, "Tendenz steigend", so die ecoplus. Weil jedoch die Kapazitäten an beiden Standorten an ihre Grenzen stoßen würden und auch die logistischen Herausforderungen, die etwa 65 Kilometer Entfernung mit sich bringen, groß seien, entschied die Geschäftsführung, die Produktion an einem Standort zu konzentrieren. "Wir hoffen, dass die gesamte Belegschaft diesen wichtigen und richtigen Schritt mit uns gehen wird", erläuterte Meiller-Österreich Geschäftsführer Herbert Haselsberger.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu