Kion will japanischen Konkurrenten übernehmen - Kreise

Der deutsche Gabelstapler-Hersteller Kion hat einem Insider zufolge Interesse an einer Übernahme des japanischen Konkurrenten UniCarriers. Die Firma aus Wiesbaden, weltweit Nummer zwei hinter Branchenprimus Toyota Industries, führe derzeit Gespräche mit UniCarriers, sagte eine mit der Situation vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Kion wollte sich nicht dazu äußern.

Der Insider sagte zudem, UniCarriers führe auch Gespräche mit einer Tochter des japanischen Mischkonzerns Mitsubishi Heavy Industries. Der Wert der Transaktion wird auf bis zu 100 Mrd. Yen (769 Mio. Euro) geschätzt. Auch die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" berichtete darüber.

Durch eine Übernahme von UniCarriers würde Kion seinen Weltmarktanteil laut Nikkei auf 18 Prozent von derzeit rund 14 Prozent steigern. Der Anteil von Toyota Industries liegt bei 20 Prozent. UniCarriers ist mit einem Umsatz von umgerechnet rund 1,3 Mrd. Euro vor allem in Japan und den USA stark, wo Kion weniger vertreten ist. Kion war in den vergangenen Jahren bereits durch mehrere Übernahmen gewachsen. Zu Kion gehören Marken wie Linde, Still und Baoli.

Die Nummer drei der Branche Jungheinrich hatte unlängst zur Aufholjagd auf die führenden Konzerne Toyota und Kion geblasen. Die Hamburger wollen ihren Umsatz in den nächsten Jahren kräftig steigern und schließen dabei kleinere Übernahmen nicht aus. UniCarriers dürfte für Jungheinrich eine Nummer zu groß sein. Jungheinrich wollte sich dazu nicht äußern.

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

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Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

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Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

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Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an