Kinos weltweit erzielten 2015 Rekordumsatz

Die Kinos weltweit haben im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz eingespielt. Ihre Einnahmen stiegen 2015 um 5,2 Prozent auf 38,3 Milliarden Dollar (33,6 Mrd. Euro), wie der US-Verband der Kinobesitzer am Dienstag mitteilte. Vor allem in China steigerten die Kinos demnach ihren Umsatz kräftig, nämlich um mehr als 50 Prozent.

Aber auch in Mexiko, Deutschland, Spanien und Brasilien hätten die Zuschauer mehr Geld in Kinos gelassen. Auch in Österreich vermeldete die Wirtschaftskammer Anfang des Jahres ein Umsatzplus von 15,3 Prozent auf 136 Millionen Euro für heimische Kinos.
Neben der wachsenden Begeisterung der Chinesen seien auch Jugendliche weiter für Kinobesuche mit Freunden zu haben, sagte US-Verbandschef John Fithian. Die Zwölf- bis 17-Jährigen hätten an der Gesamtbevölkerung in den USA zwar nur einen Anteil von acht Prozent. Auf sie entfielen jedoch 16 Prozent der Ticketverkäufe, erläuterte Fithian.
Dem US-Verband zufolge erfreuen sich Kinos weltweit weiter großer Beliebtheit, weil zahlreiche Säle inzwischen mit besseren Sitzen und größeren Leinwänden ausgestattet sind. Zudem sei die Bandbreite an Snacks und Getränken größer geworden.

Berlin (APA/AFP) - Mehr als tausend Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sowie Unterstützer haben am Mittwoch in der Hauptstadt für den Erhalt der Jobs bei der Airline demonstriert. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sprach am Nachmittag von rund 1.300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, das habe die Erwartungen der Gewerkschaft "bei weitem übertroffen".
 

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Air-Berlin-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Brüssel/Frankfurt (APA/Reuters) - Großbanken in der Eurozone sollen maximal vier Jahre Zeit zum Aufbau zusätzlicher Finanzpuffer für den Krisenfall erhalten. Erstmals würden verpflichtende Ziele für die Mehrheit der größten und komplexesten Finanzkonzerne in der Eurozone gesetzt, erklärte der Systemrisikorat (SRB), der in der Eurozone für die geordnete Abwicklung gescheiterter Banken verantwortlich ist, am Mittwoch.
 

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EU gibt Banken vier Jahre für Aufbau von Krisen-Puffer

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren rechnen zahlreiche deutsche Banken mit Straf- und Steuernachzahlungen. 77 Institute erwarten wegen der Steuertricks Belastungen von insgesamt gut einer halben Milliarde Euro, wie es in einer Reuters vorliegenden Antwort des deutschen Finanzministeriums und der Finanzaufsicht BaFin auf eine Anfrage der Grünen heißt.
 

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Deutsche Banken stellen wegen Steuertricks halbe Milliarde zurück