Kindergeld: Am Mittwoch starten Reformgespräche

Am Mittwoch beginnen die Gespräche über die Reform des Kinderbetreuungsgeldes. Ergebnisse erwartet sich Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) im Frühling, in Kraft treten soll das reformierte Kindergeld dann 2016.

Am Mittwoch beginnen die Gespräche über die Reform des Kinderbetreuungsgeldes. Ergebnisse erwartet sich Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) im Frühling, in Kraft treten soll das reformierte Kindergeld dann 2016.


In der entsprechenden Arbeitsgruppe sind auch Vertreter des Ressorts von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und der Sozialpartner vertreten. Karmasin strebe überhaupt einen breiten Dialogprozess an, betonte ein Sprecher. So wolle die Ministerin unter anderem auch mit Eltern und Landesräten sprechen.

Inhaltlich könnte das Kindergeld ziemlich umgekrempelt werden. Im Regierungsprogramm firmiert das Projekt unter dem Namen "Kinderbetreuungsgeld-Konto". Vorstellbar wäre etwa, dass Dauer und Höhe des Kindergelds (in einem gewissen Rahmen) frei wählbar werden. Die Ministerin wollte sich im Vorfeld nicht festlegen, die bestehenden Modelle sollen "offen" diskutiert werden. Als Ziele hat Karmasin etwa mehr Flexibilität und Partnerschaftlichkeit ausgegeben.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne