Kika/Leiner-Boss unter Betrugsverdacht

Die Kieler Staatsanwaltschaft ermittelt Medienberichten zufolge gegen den Chef der Möbelketten Kika und Leiner, Gunnar George, wegen Untreue und Betrugs.

Dem früheren Geschäftsführer von Möbel-Kraft wird unter anderem vorgeworfen, sich beim Verkauf eines Dienstwagens bereichert zu haben. Weitere illegale Einnahmen soll George zwischen 2012 und 2015 beim Weihnachtsbaumverkauf auf dem Kraft-Gelände, mit Spesenabrechnungen und mit einem nicht realisierten Vergnügungspark erzielt haben, schrieb das "Hamburger Abendblatt" im Februar. Außer gegen George ermittelt die Behörde gegen sieben weitere ehemalige Kraft-Mitarbeiter.

George ist seit März 2015 Geschäftsführer von Kika und Leiner in Österreich. Davor leitete er mehr als zehn Jahre das deutsche Möbelunternehmen Möbel-Kraft, bis er im Jänner 2015 fristlos entlassen wurde. Bei Möbel-Kraft fuhr George einen harten Sanierungskurs. Laut "Hamburger Abendblatt" wurde einen Monat nach der Übernahme der Geschäftsführung bekannt, dass 450 der damals 2.300 Beschäftigten binnen zwei Wochen ihren Arbeitsplatz verlieren werden.

Über die Erhebung einer Anklage werde möglicherweise noch in diesem Jahr entschieden.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los