Kickstarter bleibt der Börse fern

Berlin - Die US-Crowdfunding-Plattform Kickstarter will im Gegensatz zu den meisten anderen Internet-Firmen ohne einen Börsengang auskommen. "Wir versprechen weiterhin, das Unternehmen nie zu verkaufen und nie an die Börse zu gehen", sagte Mitgründer und Chef Yancey Strickler.

Bei der Kickstarter können Internet-Nutzer verschiedene Projekte von Musik oder Filmen bis hin zu Gadgets wie Computeruhren unterstützen. Seit der Gründung 2009 kamen so rund 1,5 Mrd. Dollar (1,4 Mrd. Euro) für mehr als 85.000 Projekte zusammen. Erst vor zwei Wochen startete die New Yorker Firma eine Version in deutscher Sprache und ermöglichte das Bezahlen in Euro. Unter den ersten Projekten der deutschsprachigen Version sind auch Österreicher.

Kickstarter wolle nicht Teil eines riesigen Konzerns sein oder unter dem Profitdruck der Aktionäre stehen, betonte Strickler. "Es geht um Unabhängigkeit und Kontrolle. Wenn Geld für ein Unternehmen in den Mittelpunkt rückt, ist die Gefahr zu groß, dass man aus den Augen verliert, warum man das alles gestartet hat."

Druck von aktuellen Investoren gebe es nicht. "Wir wollen sie mit Gewinnbeteiligungen an unserem Erfolg Teil haben lassen." Unter den Investoren von Kickstarter ist auch der bekannte Risikokapitalgeber Fred Wilson, dessen Geschäft es üblicherweise ist, Beteiligungen in Start-ups in hohe Profite bei Börsengang oder Verkauf umzumünzen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"