Kfz-Neuzulassungen im April kräftig gestiegen

Die Zahl der neuen Kraftfahrzeuge stieg gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um 3,7 Prozent auf 43.709 Stück. Der Anstieg ist vor allem auf die Neuzulassungen bei PKW zurückzuführen: Um 5,4 Prozent mehr Autos wurden zugelassen.

Wien. Auf Österreichs Straßen sind immer mehr neue Fahrzeuge unterwegs. Die Zahl der Kfz-Neuzulassungen legte heuer im April gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,7 Prozent auf 43.709 Einheiten zu. Der Großteil davon entfiel auf Pkw. Bei den Autos kletterten die Neuzulassungen um 5,4 Prozent auf 31.102 Stück, wie die Statistik Austria heute, Mittwoch, mitteilte.

Besonders massiv beschleunigten sich die Neuzulassungen von Dieselfahrzeugen mit einem Plus von 7,4 Prozent. Derzeit sind 58,1 Prozent aller Autos mit Diesel betrieben. 39,4 Prozent fahren mit Benzin.

Zu den Automarken mit dem stärksten Nachfrageschub gehörten diesen April BMW (plus 31,8 Prozent), Ford (plus 31,2 Prozent), Mercedes (plus 27,7 Prozent), Seat (plus 26,6 Prozent), Audi (plus 19,1 Prozent) und Renault (plus 13,6 Prozent). Im Rückwärtsgang waren hingegen Hyundai (minus 15,1 Prozent), Skoda (minus 5,0 Prozent), VW (minus 3,0 Prozent) und Opel (minus 2,6 Prozent) unterwegs.

Verkaufssteigerungen gab es bei den Modellen Audi A4 (plus 98,8 Prozent), VW Tiguan (plus 55,3 Prozent), Seat Ibiza (plus 51,0 Prozent), Opel Astra (plus 15,3 Prozent), Skoda Octavia (plus 4,3 Prozent) und auch Fiat 500 (plus 0,9 Prozent). Weniger Nachfrage verzeichneten dafür die Modelle VW Polo (minus 30,2 Prozent), Skoda Fabia (minus 15,6 Prozent), VW Golf (minus 10,9 Prozent) und Renault Clio (minus 6,5 Prozent).

Im Bereich Zweiräder gab es Zuwächse bei den Motorrädern (plus 3,7 Prozent), dafür aber deutliche Rückgänge bei Motorfahrrädern (minus 14,3 Prozent). Leichtmotorräder entwickelten sich stabil (minus 0,1 Prozent).

Im Bereich Nutzfahrzeuge stiegen die Neuzulassungen bei den Lkw der Klasse N1 um 6,3 Prozent, in der Klasse N3 waren es 10,5 Prozent und bei den Sattelzugfahrzeugen 15,1 Prozent. Massive Einbrüche gab es hingegen bei den Neuzulassungen von Lkw der Klasse N2 (minus 35,4 Prozent) sowie bei land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen (minus 10,7 Prozent).

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro