Kepler Cheuvreux erwartet Fall der Verbund-Aktie auf 9 Euro

Wien - Die Analysten von Kepler Cheuvreux erwarten, dass die Aktien des Verbund deutlich fallen werden. In einer neuen Studie senkten sie ihr Kursziel für die Papiere des heimischen Energieversorgers von 9 Euro, nachdem sie es zuvor noch mit 10 Euro festgelegt hatten. Zum Vergleich: Am Dienstagvormittag notierten sie an der Wiener Börse bei 13,33 Euro.

Gleichzeitig bestätigten die Analysten ihre Verkaufsempfehlung ("Reduce") für die Aktie.

Kein anderer europäischer Energieversorger sei so abhängig vom Großhandelsmarkt wie der Verbund, heißt es zur Begründung. Dass in Mitteleuropa weiter mit fallenden Energiepreisen zu rechnen sei, treffe den Versorger stark: Für das Jahr 2017 korrigieren die Analysten ihre Prognose für das operative Ergebnis um 20 Prozent nach unten. Dass das Kursziel nicht noch stärker gesenkt wurde, sei dem Umstand geschuldet, dass es unklar sei, welche strukturellen Investitionskosten künftig nötig seien - dies habe man zu Gunsten des Unternehmens interpretiert.

Für das Jahr 2015 prognostiziert man einen Gewinn pro Aktie von 0,53 Euro. Im Folgejahr 2016 soll er auf 0,44 Euro sinken, um 2017 dann wieder leicht auf 0,47 Euro je Titel zu steigen. Was die Dividende angeht, erwarten die Analysten für 2015 eine Zahlung von 0,27 Euro. Für 2016 errechnen sie einen Rückgang auf 0,22 Euro, 2017 soll sie dann wieder leicht auf 0,23 Euro steigen.

Analysierendes Institut Kepler Cheuvreux

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London