Kepler Cheuvreux erhöht Do&Co-Kursziel von 60 auf 70 Euro

Wien - Die Wertpapierexperten von Kepler Cheuvreux haben am Donnerstag ihr Kursziel für Do&Co von 60 auf 70 Euro erhöht. Das Votum lautet weiterhin "Buy".

Ausschlaggebend für die Hochstufung waren der Kauf der "Haas-Hauses" am Wiener Stephansplatz sowie die erhöhte Prognose für das Flugpassagiervolumen 2015 von der internationalen Luftfahrtbehörde IATA. Das "Haas-Haus" ist der Konzernsitz des Unternehmens und beinhaltet gleichzeitig das bekannteste Do&Co-Restaurant. Zusätzlich hat es 6.700 Quadratmeter vermietbare Fläche. Der Kaufpreis lag bei 107 Mio. Euro in bar und sollte sich laut Analysten nur leicht im Cash-Flow-Ergebnis 2015/16 niederschlagen.

Beim Wachstum des Passagieraufkommens für 2015 hat die IATA ihre Prognose von 5,5 auf 7,0 Prozent hochgestuft. Davon sollte neben den Fluglinien auch das Air Catering und die Flughafenrestaurants von Do&Co profitieren, schrieben die Experten.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Kepler-Analysten 4,16 Euro für 2014, sowie 3,27 bzw. 3,91 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,90 Euro für 2014, sowie 1,00 bzw. 1,10 Euro für 2015 bzw. 2016.

Am Donnerstagvormittag notierten die Do&Co-Titel an der Wiener Börse mit einem Plus von 1,74 Prozent bei 64,30 Euro.

Analysierendes Institut Kepler Cheuvreux

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro