Kellerhals will Metro Media-Saturn abkaufen - Metro: "Kein Angebot"

Beim deutschen Handelskonzern Metro geht der Streit um die Elektronikkette Media-Saturn weiter. Media-Saturn-Mitgründer und Minderheitsgesellschafter Erich Kellerhals meldete erneut Interesse an einer Übernahme der Metro-Tochter an, der Düsseldorfer Handelskonzern reagierte aber am Freitag zurückhaltend.

Man sei bereit, Metro die gut 78-prozentige Beteiligung abzukaufen, hatte Ralph Becker, Geschäftsführer von Kellerhals' Beteiligungsfirma Convergenta, der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagausgabe) gesagt.

Laut einem Metro-Sprecher liegt dem Konzern kein Angebot vor. Die öffentliche Ankündigung in der Zeitung sei daher "sehr erstaunlich und befremdlich".

Über Convergenta hält Mitgründer Kellerhals seinen 21,67 Prozent umfassenden Anteil an Media-Saturn. Laut Becker hat Kellerhals inzwischen Finanzpartner im Boot, so dass Gespräche heute sehr viel konkreter und zielführender geführt werden könnten als in der Vergangenheit. Eine Alternative zum Verkauf sei eine Teilung des Vermögens etwa nach Ländern. "Inwiefern eine Teilung des Unternehmens sinnvoll sein soll, erschließt sich uns nicht", sagte der Metro-Sprecher.

Media-Saturn habe unter der aktuellen Geschäftsführung enorme Fortschritte bei der notwendigen Neuausrichtung gemacht, sagte der Sprecher. Die Zukunftsperspektiven seien trotz fortgesetzter Störversuche durch Kellerhals ebenfalls sehr positiv. Gesprächsbereitschaft gebe es aber nach wie vor durchaus. "Einen seriösen Vorschlag der Convergenta würden wir selbstverständlich gewissenhaft prüfen."

Zwischen dem Handelskonzern und Kellerhals tobt seit Jahren ein Streit um das Sagen bei Europas größtem Elektronikfachhändler. Kellerhals hält zwar nur knapp 22 Prozent, hat aber weitreichende Vetorechte.

Wien/Warschau (APA) - Der österreichische Baukonzern Porr hat in Polen erneut den Zuschlag für ein Großprojekt erhalten: Das Auftragsvolumen für den 16 Kilometer langen Abschnitt der Schnellstraße S3 zwischen Bokow und Kamienna Gora betrage 1,35 Mrd. Zloty (rund 315 Mio. Euro), teilte die Porr am Mittwoch mit. Erst im Sommer hatte sich der Konzern einen 116 Mio. Euro schweren Bahnauftrag in dem Land gesichert.
 

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Porr sicherte sich weiteren Großauftrag in Polen

Toronto (APA/AFP) - Nicht nur Fans von Marihuana haben der vollständigen Legalisierung von Cannabis in Kanada entgegengefiebert. Auch die Wirtschaft ist gespannt auf das neue Milliardengeschäft. Kanada ist nun das zweite Land weltweit, in dem Cannabis vollständig legal ist.
 

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Cannabis-Legalisierung in Kanada kann tausende Jobs schaffen

Wien (APA) - Auch nach einem Treffen mit den Umweltsprechern der Regierungsparteien ÖVP und FPÖ am Mittwoch laufen die Umwelt-NGOs Global 2000, WWF und Greenpeace weiter Sturm gegen die Pläne der Regierung zu neuen Bestimmungen bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Alle drei Organisationen forderten einen Krisengipfel.
 

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UVP - Weiter heftige NGO-Kritik an Regierung