Keine Einsparungen bei Arbeitsmarktförderung in Niederösterreich

St. Pölten (APA) - In Niederösterreich wird es laut Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP) keine Einsparungen im Bereich der Arbeitsmarktförderung geben. Der Anteil des Landes für Jobprojekte bleibe im Budget 2019 mit 17 Millionen Euro "unverändert und wird nicht reduziert". Das könne er "versichern", sagte Eichtinger am Montag in einem Pressegespräch.

617.000 Beschäftigte im April 2018 seien ein neuer Rekordwert gewesen, betonte der Landesrat. Gleichzeitig verwies er darauf, dass die Arbeitslosigkeit in diesem Jahr "in großem Maße" sinke. Die Werte in den ersten vier Monaten seien bei minus acht bis minus 10,9 Prozent (April, Anm.) gelegen.

Dass dieser Trend nachhaltig sei, würden einige Parameter zeigen, so Eichtinger. Aktuell 11.400 beim Arbeitsmarktservice (AMS) gemeldete sofort und demnächst verfügbare Arbeitsplätze seien 37,4 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Somit bestünde für mehr als 20 Prozent der etwa 49.000 Arbeitslosen im Land ein Angebot durch das AMS. Zudem gebe es mit 685 sofort und demnächst verfügbaren Lehrstellen um 47,9 Prozent mehr als im April 2017. Anders heiße das, dass für fast 90 Prozent der Suchenden auch Lehrstellen vorhanden seien.

ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner übte Kritik an der Landes-SPÖ. Deren Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung auf 30 Wochenstunden sei "brandgefährlich" und zähle zu den "schlechtesten Ideen" der vergangenen Wochen. Beim Thema Arbeitszeitflexibilisierung erläuterte Ebner, dass ein Zwölf-Stunden-Arbeitstag eine Woche mit 3,5 Arbeitstagen ermöglichen würde. Vor allem für Pendler wäre das "ein Fortschritt".

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte