Keine Cola-Dose für Muslima: United Airlines in der Kritik

Washington - Die US-Fluggesellschaft United Airlines steht in der Kritik, weil ein Flugbegleiter einer Muslima auf einem Inlandsflug eine Dose Cola verweigert haben soll. Die junge Frau hatte am Wochenende aus hygienischen Gründen eine ungeöffnete Dose verlangt und diese nicht erhalten - mit dem Hinweis, sie könnte sie als Waffe einsetzen, wie der Sender CNN am Montag berichtete.

Ihr Sitznachbar habe jedoch eine geschlossene Bierdose bekommen, beschrieb die Frau die Situation auf Twitter.

Die 31-Jährige arbeitet als Kaplanin für interkonfessionellen Dialog an der Northwestern University in Chicago und trägt in der Öffentlichkeit ein Kopftuch. Nachdem der Vorfall auf Twitter bekannt wurde, werden Boykottaufrufe gegen die Airline laut. United Airlines sprach Medienberichten zufolge in einer Mitteilung von einem "Missverständnis", was die Wissenschaftlerin als "Trivialisierung" des Vorfalls ablehnt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte