Kein Durchbruch beim Stahlgipfel - US-Strafzölle weiter möglich

Berlin (APA/Reuters) - Der G-20-Stahlgipfel in Berlin hat den Konflikt über Überkapazitäten und Strafzölle im weltweiten Stahlgeschäft nicht grundlegend gelöst. Die beteiligten Länder, darunter China und die USA, seien sich einig gewesen, dass es weltweit einen Abbau wettbewerbsverzerrender Subventionen und Überkapazitäten geben müsse, sagte die deutsche Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries, am Donnerstag.

Ganz konkrete Verabredungen zum Kapazitätsabbau, erklärte sie nach der Konferenz aber, "die gibt es nicht". Der US-Stabschef im Büro des Handelsbeauftragten, Jamieson Greer, bemängelte: "Die grundlegenden Probleme sind noch nicht wirklich angegangen worden."

Die USA würden sich daher weiterhin vorbehalten, in geeigneter Weise auf Marktverzerrungen zu reagieren, erklärte er mit Blick auf angekündigte Pläne für Strafzölle auf Stahl aus dem Ausland, die nach wie vor auf dem Tisch liegen. Chinas Vize-Minister Li Chenggang bekundete die grundsätzliche Bereitschaft des weltgrößten Stahlproduzenten zum weiteren Abbau von Produktionskapazitäten.

San Francisco (APA/dpa) - Der Fahrdienstvermittler Uber wächst einem Zeitungsbericht nach weiter kräftig. Im ersten Quartal stieg der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um 70 Prozent auf 2,59 Milliarden Dollar (2,21 Mrd. Euro), wie das "Wall Street Journal" am Mittwoch aus einem Finanzbericht des Unternehmens zitierte. Gegenüber dem Vorquartal betrug der Zuwachs demnach 7,5 Prozent.
 

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Bericht: Uber steigert Umsatz um 70 Prozent

Frankfurt (APA/dpa) - Die Türkische Lira ist trotz der überraschenden Zinserhöhung der Notenbank wieder auf Talfahrt gegangen. Am Donnerstagvormittag mussten für einen US-Dollar 4,67 Lira gezahlt werden. Seit dem Morgen hat die Währung damit etwa zwei Prozent an Wert verloren. Im Handel mit dem Euro zeigte sich eine ähnliche Entwicklung. Hier mussten zuletzt fast 5,50 Lira für einen Euro gezahlt werden.
 

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Türkische Lira trotz Zinserhöhung wieder auf Talfahrt

Menlo Park (APA/dpa) - Facebook erklärt in einer überraschenden Kehrtwende, dass von dem Datenskandal um Cambridge Analytica möglicherweise überhaupt keine Nutzer in Europa betroffen gewesen seien. Nach Angaben des Cambridge-Professors Aleksandr Kogan, der die Informationen an die Datenanalyse-Firma weitergab, sei es bei dem Deal nur um Mitglieder aus den USA gegangen.
 

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Facebook: Möglicherweise keine Europäer von Datenskandal betroffen