Kaum Rückenwind für US-Einzelhandel - Autos weniger gefragt

Washington (APA/Reuters) - Die US-Einzelhändler haben im August nur ein mageres Umsatzplus geschafft. Ihre Einnahmen stiegen um 0,1 Prozent zum Vormonat, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Dies ist der geringste Zuwachs seit Februar. Besonders beim Kauf von Kleidung und Autos hielten sich die Verbraucher zurück.

"In den kommenden Monaten ist aber wieder mit positiveren Nachrichten zu rechnen. So deuten die jüngsten Verbraucherbefragungen auf verstärkte Pläne der Haushalte hin, perspektivisch doch wieder vermehrt Fahrzeuge zu erwerben", sagte NordLB-Analyst Tobias Basse.

Das von der Universität Michigan ermittelte Barometer für das Verbrauchervertrauen kletterte im September sogar deutlicher als erwartet: auf 100,8 Zähler von 96,2 Punkten im August. Diese noch vorläufigen Daten sind der höchste Wert seit März. Die befragten Amerikaner bewerteten ihre derzeitige Lage besser als zuletzt und schauten auch optimistischer nach vorn. Der private Konsum ist eine tragende Säule der US-Konjunktur. Er steht für etwa 70 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die Industrie macht nur zwölf Prozent aus. Sie wuchs im August um 0,2 Prozent.

Die amerikanische Wirtschaft ist ungeachtet des Handelskonflikts mit China insgesamt sehr gut in Schuss. Sie hat im Frühjahr auf das Jahr hochgerechnet um 4,2 Prozent zugelegt - das dickste Plus seit fast vier Jahren. Für das dritte Quartal wird ein Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt um mindestens drei Prozent erwartet.

Angesichts des Aufschwungs steuert die Notenbank Fed laut Experten auf die dritte Zinserhöhung in diesem Jahr zu: Diese wird demnach voraussichtlich bereits Ende des Monats kommen. Nach Ansicht des Fed-Chefs von Chicago, Charles Evans, dürfte es 2018 auf insgesamt vier Anhebungen hinauslaufen. Zuletzt erhöhte die Federal Reserve den Schlüsselsatz für die Versorgung der Banken mit Geld im Juni - auf die Spanne von 1,75 bis 2,0 Prozent.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen

Wien (APA) - Nachdem Wien vor zwei Wochen die Verhandlungen über eine separate Ortstaxe-Lösung mit Airbnb abgebrochen hat, wendet sich die Buchungsplattform nun per offiziellem Brief an Wien. Man stehe für die Wiederaufnahme der Gespräche zur Verfügung, versichert Geschäftsführer Alexander Schwarz in dem der APA vorliegenden Schreiben. Die bestehenden Differenzen könnten ausgeräumt werden.
 

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Nach Verhandlungsabbruch: Airbnb schreibt Wien einen Brief

München/Wien/London (APA/dpa) - Der Medienkonzern Sky und der Online-Videoanbieter Netflix arbeiten in Deutschland und Österreich künftig zusammen. Kunden der Bezahl-Plattform Sky können beide Angebote als Komplettpaket buchen und über das Empfangsgerät Sky Q abspielen. Start des Pakets Entertainment Plus sei am Donnerstag (15. November), teilten die Unternehmen am Dienstag in München mit.
 

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Netflix und Sky starten gemeinsames Angebot