Kaufhof-Immobilien mit 2,6 Mrd. Euro bewertet

Düsseldorf - Der neue Eigentümer von Kaufhof, das kanadische Handelsunternehmen Hudson's Bay Company (HBC), bewertet die Immobilien der Warenhauskette mit einem sehr hohen Preis. Hudson's Bay zahlte für Kaufhof 2,825 Mrd. Euro - für 41 der 59 damit erworbenen Kaufhof-Immobilien zahlte ein Gemeinschaftsunternehmen von HBC und dem Immobilienunternehmen Simon Property wiederum 2,6 Mrd. Euro.

Möglich sei diese hohe Bewertung der Kaufhof-Immobilien auch, weil mit dem Eigentümerwechsel "Staffelmieten mit deutlichen Sprüngen" eingeführt worden seien, zitierte das "Handelsblatt" am Freitag einen Kaufhof-Insider. Die Mieterhöhung sei "ein ganz wichtiger Hebel für die Bewertung".

Mit dem Weiterverkauf der Kaufhof-Immobilien an ein Gemeinschaftsunternehmen von HBC, der HBS Global Properties, habe der kanadische Konzern die Übernahme von Kaufhof finanzieren können, ohne sich zu stark finanziell zu belasten, erläuterte das "Handelsblatt". Das Immobilien-Gemeinschaftsunternehmen habe 1,3 Mrd. Euro geliehen, womit ein Teil des Kaufpreises beglichen worden sei. Der Chef von Simon Property sagte dem Blatt, Hudson Bay sei ein "einzigartiger Partner, der nachweislich und erfolgreich den Wert von Einzelhandelsimmobilien hebt und weiterentwickelt".

Ein Sprecher des früheren Kaufhof-Besitzers Metro sagte dem "Handelsblatt", der Wert sei der Immobilien sei vor dem Verkauf genau geprüft worden; der Kaufpreis sei angemessen gewesen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"