Kaufhof-Immobilien mit 2,6 Mrd. Euro bewertet

Düsseldorf - Der neue Eigentümer von Kaufhof, das kanadische Handelsunternehmen Hudson's Bay Company (HBC), bewertet die Immobilien der Warenhauskette mit einem sehr hohen Preis. Hudson's Bay zahlte für Kaufhof 2,825 Mrd. Euro - für 41 der 59 damit erworbenen Kaufhof-Immobilien zahlte ein Gemeinschaftsunternehmen von HBC und dem Immobilienunternehmen Simon Property wiederum 2,6 Mrd. Euro.

Möglich sei diese hohe Bewertung der Kaufhof-Immobilien auch, weil mit dem Eigentümerwechsel "Staffelmieten mit deutlichen Sprüngen" eingeführt worden seien, zitierte das "Handelsblatt" am Freitag einen Kaufhof-Insider. Die Mieterhöhung sei "ein ganz wichtiger Hebel für die Bewertung".

Mit dem Weiterverkauf der Kaufhof-Immobilien an ein Gemeinschaftsunternehmen von HBC, der HBS Global Properties, habe der kanadische Konzern die Übernahme von Kaufhof finanzieren können, ohne sich zu stark finanziell zu belasten, erläuterte das "Handelsblatt". Das Immobilien-Gemeinschaftsunternehmen habe 1,3 Mrd. Euro geliehen, womit ein Teil des Kaufpreises beglichen worden sei. Der Chef von Simon Property sagte dem Blatt, Hudson Bay sei ein "einzigartiger Partner, der nachweislich und erfolgreich den Wert von Einzelhandelsimmobilien hebt und weiterentwickelt".

Ein Sprecher des früheren Kaufhof-Besitzers Metro sagte dem "Handelsblatt", der Wert sei der Immobilien sei vor dem Verkauf genau geprüft worden; der Kaufpreis sei angemessen gewesen.

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Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

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Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

Berlin/Washington (APA/Reuters) - Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig hat nach Gesprächen in den USA die Hoffnung auf eine gütliche Beilegung der handelspolitischen Streitigkeiten zwischen beiden Ländern genährt. "Es gibt eine konstruktive Grundhaltung", sagte er am Freitag nach seinen Unterredungen mit hohen Vertretern der US-Regierung und der Wirtschaft.
 

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Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA