Katjes auf Einkaufstour in Italien und Spanien

Düsseldorf - Der deutsche Süßwaren-Hersteller Katjes setzt seine Einkaufstour fort. "Wir führen Gespräche in Italien und Spanien", sagte der geschäftsführende Gesellschafter Tobias Bachmüller am Montag in Düsseldorf. Die Verhandlungen stünden allerdings noch am Anfang. Im September 2014 hatte Katjes den deutschen Schokolinsen-Hersteller Piasten mit 400 Mitarbeitern und einem Umsatz von 92 Mio. Euro erworben.

Bachmüller sagte, wegen der niedrigen Zinsen prüfe das Management die vorzeitige Rückzahlung der im Juli 2016 auslaufenden 45-Millionen-Euro-Anleihe. Die endgültige Entscheidung, ob und wie die Refinanzierung erfolge, sei aber noch nicht gefallen. Es könnte über einen syndizierten Kredit, eine neue Anleihe oder ein Schuldscheindarlehen erfolgen. "Entscheidend ist, es muss sich für uns lohnen", betonte Bachmüller.

Der Konzernteil Katjes International, im dem die Beteiligungen in Westeuropa gebündelt sind, setzte 2014 rund 146 (Vorjahr: 131) Mio. Euro um. Das operative Ergebnis (Ebitda) stieg auf knapp 50 (15,8) Mio. Euro. Als Gründe für den Gewinnsprung nannte Bachmüller neben dem Zukauf Piasten eine Ergebnissteigerung bei der französischen Tochter Lutti sowie sinkende Zuckerpreise.

2015 peilt Katjes International dank der vollständigen Konsolidierung von Piasten einen Umsatz von 205 bis 215 Mio. Euro an. Die operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) soll 7 bis 8 Prozent erreichen. Neben Katjes International gehört zur Gruppe die selbstständig geführte Katjes Deutschland, über deren Bilanz sich das Management in Schweigen hüllt.

Bachmüller hält zehn Prozent an Katjes International, der andere geschäftsführende Gesellschafter Bastian Fassin hält 90 Prozent.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

Ryanair und Lufthansa im Clinch wegen Lauda-Flugzeuge

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