Katar und Abu Dhabi verlängern trotz Krise Konzession für Ölfeld

Doha/Abu Dhabi (APA/dpa) - Trotz einer politischen Krise haben Katar und das benachbarte Emirat Abu Dhabi die Konzession für ein gemeinsames Ölfeld verlängert. Der Vertrag habe die bisherige Genehmigung ersetzt, die in der vergangenen Woche ausgelaufen sei, teilte das staatliche katarische Ölunternehmen Qatar Petroleum am Dienstag mit.

Die neue Übereinkunft werde die weitere Erkundung und Tätigkeit im Al-Bunduk-Ölfeld durch ein japanisches Unternehmen für Jahre sichern.

Das Offshore-Ölfeld zwischen dem Emirat Abu Dhabi und Katar wurde 1965 entdeckt und wird von der japanischen United Petroleum Development Co Ltd betrieben. Die Verlängerung der Konzession kommt in einer Zeit der politischen Krise in der Region. Katar ist seit Sommer vergangenen Jahres größtenteils isoliert. Die Nachbarn Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain hatten alle Kontakte zu Katar abgebrochen und eine Blockade über das Land verhängt. Sie werfen Katar die Unterstützung von Terror vor.

Ein Sprecher des obersten Petroleum-Rats in Abu Dhabi betonte, dass es keine direkten Gespräche zwischen Katar und Abu Dhabi gegeben habe. Jede Regierung habe die Konzession mit dem japanischen Konsortium eigenständig verlängert.

Klagenfurt (APA) - Im Kärntner Landtag hat am Donnerstag die Debatte um das Landesbudget für das Jahr 2018 begonnen. Die Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP lobten den Entwurf als "Budget des Schuldenabbaus", die Oppositionsparteien FPÖ und Team Kärnten übten teils heftige Kritik. Die Landtagssitzung ist für zwei Tage anberaumt.
 

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Budgetdebatte im Kärntner Landtag gestartet

Wien (APA) - Mit einem "Unterricht im Freien" protestieren Erwachsenenbildner am Donnerstag in Wien gegen Einsparungen in ihrem Bereich. Gleichzeitig wolle man mit der von der Gewerkschaft unterstützten Aktion den "Mehrwert unserer Arbeit für die Gesellschaft zeigen", so Nerijus Soukup, einer der Organisatoren, zur APA.
 

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Erwachsenenbildner protestieren gegen Kürzungen

Wien (APA) - Die SPÖ läuft weiter Sturm gegen das von der Regierung eingebrachte Arbeitszeitgesetz, das künftig generell 12-Stunden-Tage ermöglichen soll. "Die SPÖ wird mit allen Mitteln gegen dieses Gesetz vorgehen", kündigte SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder an. Das Mittel der Wahl ist vorerst eine Sondersitzung im Nationalrat.
 

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12-Stunden-Tag: SPÖ "mit allen Mitteln" gegen Arbeitszeitgesetz