Katar rechnet noch 2016 mit Trendwende beim Ölpreis

Der OPEC-Staat Katar rechnet noch im laufenden Jahr mit wieder steigenden Ölpreisen. Seit Beginn des Preisrutsches Mitte 2014 seien die Investitionen um 380 Mrd. Dollar (351 Mrd. Euro) gekürzt worden und im vergangenen Jahr hätten 24 US-Ölfirmen Insolvenz angemeldet, erklärte der katarische Energieminister Mohammed al Sada am Dienstag. Deswegen könne das Überangebot bald abnehmen.

"Unter den gegenwärtigen Umständen könnte es noch vor Jahresende zu einem neuen Bullenmarkt beim Öl kommen", hieß es.

Er ist damit optimistischer als Kuwait. Dessen OPEC-Gouverneur rechnet erst ab 2017 wieder mit einem Preisanstieg. "2016 wird kein leichtes Jahr, was die Preise angeht", sagte Nawal al Fusaia. Bis 2020 sei zudem allenfalls mit einem Ölpreis zwischen 40 und 60 Dollar je Barrel (159 Liter) zu rechnen. Produktionskürzungen seitens der OPEC lehnte er ab, solange sich Produzenten außerhalb des Kartells nicht daran beteiligten.

Aktuell kostet Rohöl rund 30 Dollar pro Barrel. Vor eineinhalb Jahren mussten für die führende Sorte Brent noch 115 Dollar gezahlt worden. Gründe für den Preisverfall sind unter anderem ein Überangebot auf dem Weltmarkt und eine eher schwache Konjunktur, unter anderem in China.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne