Katar droht 2016 erstes Haushaltsdefizit seit 15 Jahren

Der Golfstaat Katar rechnet für 2016 mit seinem ersten Haushaltsloch seit 15 Jahren. Für nächstes Jahr sei ein Defizit in Höhe von 4,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erwarten, teilte das Ministerium für Entwicklungsplanung und Statistik am Mittwoch mit.

Die Wirtschaft werde um 7,3 Prozent wachsen und nicht wie bisher angepeilt um 7,7 Prozent. Die Prognose liegt damit aber immer noch über dem Wachstum von 2014, als die Wirtschaft von Katar um etwa sechs Prozent zugelegt hatte.

Als einen Grund für das Haushaltsdefizit nannte die Regierung den gesunkenen Ölpreis. Er stelle auch weiterhin ein Risiko dar, die "beträchtlichen finanziellen Reserven" des Landes seien aber ein "großzügiger Puffer", sagte der zuständige Minister Saleh Al-Nabit.

Trotz des erwarteten Haushaltsdefizits will Katar sein Investitionsprogramm im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2022 aufrechterhalten. In den kommenden zehn Jahren will der Golfstaat unter anderem umgerechnet etwa 180 Milliarden Euro in Infrastrukturprojekte stecken. Geplant sind unter anderem ein neues Metrosystem, ein neuer Hafen und sogar eine neue Stadt im Norden der Hauptstadt Doha. Die Vergabe der WM an Katar ist hoch umstritten.

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Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft