Katar droht 2016 erstes Haushaltsdefizit seit 15 Jahren

Der Golfstaat Katar rechnet für 2016 mit seinem ersten Haushaltsloch seit 15 Jahren. Für nächstes Jahr sei ein Defizit in Höhe von 4,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erwarten, teilte das Ministerium für Entwicklungsplanung und Statistik am Mittwoch mit.

Die Wirtschaft werde um 7,3 Prozent wachsen und nicht wie bisher angepeilt um 7,7 Prozent. Die Prognose liegt damit aber immer noch über dem Wachstum von 2014, als die Wirtschaft von Katar um etwa sechs Prozent zugelegt hatte.

Als einen Grund für das Haushaltsdefizit nannte die Regierung den gesunkenen Ölpreis. Er stelle auch weiterhin ein Risiko dar, die "beträchtlichen finanziellen Reserven" des Landes seien aber ein "großzügiger Puffer", sagte der zuständige Minister Saleh Al-Nabit.

Trotz des erwarteten Haushaltsdefizits will Katar sein Investitionsprogramm im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2022 aufrechterhalten. In den kommenden zehn Jahren will der Golfstaat unter anderem umgerechnet etwa 180 Milliarden Euro in Infrastrukturprojekte stecken. Geplant sind unter anderem ein neues Metrosystem, ein neuer Hafen und sogar eine neue Stadt im Norden der Hauptstadt Doha. Die Vergabe der WM an Katar ist hoch umstritten.

Wien/Graz/Zürich (APA) - Das in Zürich börsennotierte steirische Unternehmen ams AG zapft den Kapitalmarkt an. Die Hightech-Firma begibt eine 350 Mio. Dollar (knapp 293 Mio. Euro) schwere Wandelanleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren (bis 28. September 2022), wie das Unternehmen mit Sitz in Unterpremstätten heute, Montag, Nachmittag mitteilte.
 

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Steirische ams platziert 350 Mio. Dollar schwere Anleihe

Washington (APA/Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Weltwirtschaft trotz vieler Risiken auf einem soliden Wachstumspfad. "Nahezu ein Jahrzehnt nach Ausbruch der globalen Finanzkrise befindet sich die Weltwirtschaft auf einem Erholungskurs", sagte der Vize-Chef des Fonds, Tao Zhang, laut Redetext am Montag auf einer Veranstaltung in Cleveland.
 

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IWF sieht Weltwirtschaft auf gutem Kurs

London (APA/dpa) - Das Beratungshaus Deloitte ist das Opfer eines ausgefeilten Cyberangriffs geworden. Vertrauliche E-Mails und Daten großer Kunden seien kompromittiert worden, heißt in einem Bericht des britischen "Guardian".
 

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Beratungsgesellschaft Deloitte wurde Opfer von Cyber-Angreifern