Kaschmir-Boom: Cucinelli zweistellig gewachsen

Der börsennotierte italienische "Kaschmirkönig" Brunello Cucinelli feiert positive Resultate. Sein in Umbrien beheimatetes Unternehmen hat 2015 den Umsatz um 16,3 Prozent auf 414 Millionen Euro steigern können.

Auf den internationalen Märkten meldete Brunello Cucinelli ein Verkaufswachstum von 19,4 Prozent gegenüber 2014, teilte der Konzern mit. Auf dem italienischen Markt betrug das Plus 3,7 Prozent. Eine positive Verkaufsentwicklung gab es vor allem in Nordamerika (plus 27,5 Prozent), Europa (plus 10,4 Prozent) und im chinesischen Raum (plus 23,4 Prozent). Die Verschuldung des Unternehmens betrug 56 Millionen Euro.

Cucinellis Produkte sind in 650 Multibrand-Shops erhältlich, hinzu gibt es weltweit Boutiquen. 60 davon werden direkt vom Unternehmen und 40 in Franchise betrieben hat. 2014 hat Cucinelli eine Boutique in der Wiener Innenstadt in der Bognergasse eingeweiht. Die Boutique wird direkt vom Unternehmen betrieben.

Die Familie um Firmengründer Cucinelli hält 63 Prozent am Unternehmen, der Rest ist seit Mai 2012 an der Mailänder Börse notiert

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht