Karstadt sieht sich vor geplanter Fusion mit Kaufhof in guter Form

Essen/Köln (APA/dpa) - Kurz vor der geplanten Fusion mit Kaufhof sieht sich Karstadt wirtschaftlich gut aufgestellt für die Herausforderungen der nächsten Monate. Die finanzielle Basis der Warenhauskette sei zu Beginn des wichtigen Weihnachtsgeschäfts "mehr als komfortabel", betonte Karstadt-Finanzvorstand Miguel Müllenbach in einer Mail an die Mitarbeiter.

Dank der guten und soliden Arbeit der letzten Jahre stünden Mittel im dreistelligen Millionenbereich zur Verfügung. Der Tiroler Investor Rene Benko baut mit der Fusion von Kaufhof und Karstadt in Deutschland ein Handelsimperium auf. Karstadt gehörte schon bisher Benkos Signa-Gruppe.

Karstadt-Manager Müllenbach kündigte gleichzeitig eine Technologieoffensive des Konzerns an. So wolle Karstadt die Teams flächendeckend mit fast 5.000 Smartphones, Tabletts und anderen Endgeräten ausstatten. Um das Karstadt-Geschäftsmodell für die Herausforderungen der Digitalisierung fit zu machen, sei die Modernisierung der Warenwirtschafts- und Shopsysteme unabdingbar. Der Konzern habe hierfür deutlich mehr Geld als in den vergangenen Jahren verwendet. "Wir nehmen für unsere Vorwärtsstrategie sogar ein ausgeglichenes oder leicht negatives Ergebnis in Kauf", sagte Müllenbach.

Der Manager betonte, auch der Start ins Weihnachtsgeschäft sei für die Warenhauskette vielversprechend verlaufen. "Die ersten Signale sind sehr positiv."

Das Bundeskartellamt prüft seit knapp einem Monat die Pläne zur Fusion der beiden Warenhausketten. Die gesetzlich vorgesehene Frist für eine Entscheidung der Wettbewerbshüter läuft am (morgigen) Freitag ab. Doch könnte die Behörde die Untersuchung bei Bedarf um drei weitere Monate verlängern.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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