Karstadt peilt im nächsten Jahr wieder Gewinn an

Der angeschlagene deutsche Einzelhandelskonzern Karstadt rechnet mit einer baldigen Ertragswende und will im kommenden Jahr wieder Gewinne machen. Für das Ende September auslaufende Geschäftsjahr 2014/2015 sei ein Null-Ergebnis in Sicht, sagte Karstadt-Chef Stephan Fanderl der Zeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe) laut Vorausbericht.

"Wir müssen dann im kommenden Geschäftsjahr in der Lage sein, wieder Geld zu verdienen", sagte Fanderl.

Der Einzelhandelskonzern, der 2014 vom österreichischen Immobilien-Investor Rene Benko übernommen wurde, hat vergangene Woche die Schließung von fünf weiteren Filialen bekanntgegeben. Bis spätestens Juni 2016 sollen die Warenhäuser in Recklinghausen, Bottrop, Dessau, Neumünster und Mönchengladbach-Rheydt dichtgemacht werden. Dabei soll es Fanderl zufolge auf absehbare Zeit bleiben. "Ich habe keine zweite Schließungsrunde geplant", sagte der Karstadt-Chef der Zeitung.

Für Überlegungen über einen Zusammenschluss der Konkurrenten Karstadt und Kaufhof zeigte sich Fanderl offen. "Eine Konsolidierung des Warenhausgeschäfts birgt natürlich viele Chancen für Kunden und Mitarbeiter", sagte er. "Auch könnte ein gemeinsames Unternehmen mehr investieren." Dem kanadischen Handelskonzern Hudson's Bay, der Interesse an einer Kaufhof-Übernahme bekundet hat, räumte Fanderl keine großen Chancen ein: "Man begreift im Ausland nicht, wie schwierig der deutsche Markt wirklich ist."

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen