Karmasin startet Initiative für familienfreundlichere Unternehmen

Eine Initiative für familienfreundlichere Unternehmen hat Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Donnerstag präsentiert. Sie plädierte dafür, dass mit der Initiative ein "gesamtgesellschaftlicher Klimawandel" im Bereich der Familienfreundlichkeit eingeleitet werde. Ziel sei, den Nutzen von Familienfreundlichkeit in der Öffentlichkeit hervorzuheben, so Karmasin.

Eine Initiative für familienfreundlichere Unternehmen hat Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Donnerstag präsentiert. Sie plädierte dafür, dass mit der Initiative ein "gesamtgesellschaftlicher Klimawandel" im Bereich der Familienfreundlichkeit eingeleitet werde. Ziel sei, den Nutzen von Familienfreundlichkeit in der Öffentlichkeit hervorzuheben, so Karmasin.


Wenn Unternehmen dem Netzwerk "Unternehmen für Familien" beitreten, erklären sie sich bereit, einen "aktiven Beitrag für mehr Familienfreundlichkeit" zu leisten, so Karmasin. Für die Familienministerin ist die Initiative ein weiterer Schritt, um Österreich zum "familienfreundlichsten Land Europas" zu machen: Familienfreundlichkeit solle gesellschaftlich anerkannt und Maßnahmen professionalisiert werden. Durch positive Beispiele, sogenannte "Best Practices", will Karmasin mehr Unternehmen familienfreundlich machen.

Konkrete Maßnahmen, die Karmasin anhand der "Best Practices" präsentierte, sind die Einführung von flexiblen Arbeitszeitmodellen, aktivem Karenzmanagement oder Ferienangeboten. Sogenannte "Notfallszimmer" in den Unternehmen sollen Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, ihre Kinder während der Arbeitszeit zu betreuen - hier werden ein Laptop für die Arbeit und Spielemöglichkeiten für die Kinder zur Verfügung gestellt. Solche Angebote bringen laut Karmasin "mehr Motivation" bei den Mitarbeitern, "weniger Fluktuation" und zudem "weniger Krankenstände".

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte