Karmasin startet Initiative für familienfreundlichere Unternehmen

Eine Initiative für familienfreundlichere Unternehmen hat Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Donnerstag präsentiert. Sie plädierte dafür, dass mit der Initiative ein "gesamtgesellschaftlicher Klimawandel" im Bereich der Familienfreundlichkeit eingeleitet werde. Ziel sei, den Nutzen von Familienfreundlichkeit in der Öffentlichkeit hervorzuheben, so Karmasin.

Eine Initiative für familienfreundlichere Unternehmen hat Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Donnerstag präsentiert. Sie plädierte dafür, dass mit der Initiative ein "gesamtgesellschaftlicher Klimawandel" im Bereich der Familienfreundlichkeit eingeleitet werde. Ziel sei, den Nutzen von Familienfreundlichkeit in der Öffentlichkeit hervorzuheben, so Karmasin.


Wenn Unternehmen dem Netzwerk "Unternehmen für Familien" beitreten, erklären sie sich bereit, einen "aktiven Beitrag für mehr Familienfreundlichkeit" zu leisten, so Karmasin. Für die Familienministerin ist die Initiative ein weiterer Schritt, um Österreich zum "familienfreundlichsten Land Europas" zu machen: Familienfreundlichkeit solle gesellschaftlich anerkannt und Maßnahmen professionalisiert werden. Durch positive Beispiele, sogenannte "Best Practices", will Karmasin mehr Unternehmen familienfreundlich machen.

Konkrete Maßnahmen, die Karmasin anhand der "Best Practices" präsentierte, sind die Einführung von flexiblen Arbeitszeitmodellen, aktivem Karenzmanagement oder Ferienangeboten. Sogenannte "Notfallszimmer" in den Unternehmen sollen Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, ihre Kinder während der Arbeitszeit zu betreuen - hier werden ein Laptop für die Arbeit und Spielemöglichkeiten für die Kinder zur Verfügung gestellt. Solche Angebote bringen laut Karmasin "mehr Motivation" bei den Mitarbeitern, "weniger Fluktuation" und zudem "weniger Krankenstände".

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

Newsticker

Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

Newsticker

Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

Newsticker

Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los