Kapsch TrafficCom 2014/15 wieder mit mehr Gewinn

Der börsennotierte Mautspezialist Kapsch TrafficCom konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 bei rückläufigem Umsatz den Jahresüberschuss deutlich steigern. Während sich die Erlöse um 6 Prozent auf 456,4 (Vorjahresperiode: 487,0) Mio. Euro verringerten, stieg der Jahresüberschuss von 2,9 auf 11,4 Mio. Euro. Für 2014/15 ist wieder die Ausschüttung einer Dividende von 0,50 Euro je Aktie geplant.

Im Vorjahr ist die Dividende von Kapsch TrafficCom nach einem Gewinneinbruch um 83 Prozent gestrichen worden. Das Ergebnis je Aktie drehte von minus 0,33 auf plus 0,28 Euro.

Das betriebliche Ergebnis konnte um 61,5 Prozent auf 32,7 Mio. Euro gesteigert werden. Dazu hätten insbesondere Kosteneinsparungen beigetragen, teilte die Gesellschaft am Dienstag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Die Ebit-Marge stieg somit von 4,2 auf 7,2 Prozent.

Die kommenden Jahre sieht der Mautspezialist "herausfordernd". Die Kosteneinsparungen sollen vollumfänglich wirksam werden. Die Ebit-Marge wird aber noch unter 10 Prozent erwartet.

Nähere Details wird der Vorstand bei der heutigen Bilanzpressekonferenz erläutern.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab