Kapsch rechnet bald mit Massenmarkt für kommunizierende Fahrzeuge

Wien (APA) - Der börsennotierte österreichische Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom rechnet bald mit einem Massenmarkt für kommunizierende Fahrzeuge (V2X-Technologie). "Ein kommerzieller Rollout für den Massenmarkt wird in den nächsten ein bis zwei Jahren erwartet", hieß es aus dem Unternehmen auf APA-Anfrage.

V2X ermöglicht den Austausch von Echtzeit-Daten zwischen Fahrzeugen und deren Umgebung mithilfe drahtloser Kommunikation, unter anderem Informationen über Straßenarbeiten, Wetterbedingungen, Geschwindigkeitsbeschränkungen und Daten von Meldefahrzeugen ("Probe Vehicles"). Die großen Autobauer wollen ab 2019 Fahrzeuge mit V2X-Technologie ausstatten. Kapsch TrafficCom erwartet deswegen in dem V2X-Geschäftsbereich großes Geschäftspotenzial.

Kapsch hat von September 2017 bis Jänner 2018 eine V2X-Teststrecke auf der litauischen Autobahn A1 zwischen Kaunas und Vilnius auf einer Streckenlänge von rund 32 Kilometer betrieben. Straßenseitige V2X-Infrastruktur wurde dort aufgestellt und Tests durchgeführt. Andere Kapsch-Teststrecken sind derzeit in Planung.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"