Kapsch rechnet bald mit Massenmarkt für kommunizierende Fahrzeuge

Wien (APA) - Der börsennotierte österreichische Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom rechnet bald mit einem Massenmarkt für kommunizierende Fahrzeuge (V2X-Technologie). "Ein kommerzieller Rollout für den Massenmarkt wird in den nächsten ein bis zwei Jahren erwartet", hieß es aus dem Unternehmen auf APA-Anfrage.

V2X ermöglicht den Austausch von Echtzeit-Daten zwischen Fahrzeugen und deren Umgebung mithilfe drahtloser Kommunikation, unter anderem Informationen über Straßenarbeiten, Wetterbedingungen, Geschwindigkeitsbeschränkungen und Daten von Meldefahrzeugen ("Probe Vehicles"). Die großen Autobauer wollen ab 2019 Fahrzeuge mit V2X-Technologie ausstatten. Kapsch TrafficCom erwartet deswegen in dem V2X-Geschäftsbereich großes Geschäftspotenzial.

Kapsch hat von September 2017 bis Jänner 2018 eine V2X-Teststrecke auf der litauischen Autobahn A1 zwischen Kaunas und Vilnius auf einer Streckenlänge von rund 32 Kilometer betrieben. Straßenseitige V2X-Infrastruktur wurde dort aufgestellt und Tests durchgeführt. Andere Kapsch-Teststrecken sind derzeit in Planung.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte