Kaplan (Fed) plädiert für Zinsanhebung "in naher Zukunft"

Washington (APA/Reuters) - Der Chef des US-Notenbank-Ablegers von Dallas plädiert für "schrittweise und beharrliche" Zinserhöhungen. Der nächste Schritt sollte "in naher Zukunft" erfolgen, betonte Robert Kaplan in einem am Montag veröffentlichten Aufsatz.

Er warnte davor, mit weiteren Zinsanhebungen zu lange zu warten. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass die Federal Reserve anschließend umso schneller die geldpolitischen Zügel anziehen müsse und damit das Risiko einer Rezession erhöhe.

Es wird weithin erwartet, dass die Notenbank ihre nächste Zinsanhebung beim bevorstehenden Treffen Mitte Dezember beschließen wird. Die Fed hat ihren Leitzins in diesem Jahr angesichts des robusten Wirtschaftswachstums, sinkender Arbeitslosigkeit und steigender Beschäftigung zweimal erhöht.

Nach Ansicht des führenden Fed-Mitglieds William Dudley sollte die US-Notenbank ihren Kurs der schrittweisen Zinserhöhungen fortsetzen. Er sei nicht besonders beunruhigt, dass die Inflation derzeit etwas unter dem Zielwert liege, sagte der einflussreiche Fed-Chef von New York.

Der Präsident des Fed-Ablegers von Minneapolis, Neel Kashkari, deutete dagegen an, dass er sich wegen des geringen Preisauftriebs gegen eine Zinserhöhung im Dezember aussprechen könnte.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne