Kanzlei Mossack Fonseca: "Panama Papers" bei Hackerangriff erbeutet

Kanzlei Mossack Fonseca: "Panama Papers" bei Hackerangriff erbeutet

Panama-Stadt - Die durch die sogenannten Panama Papers ins Visier geratene panamesische Anwaltskanzlei Mossack Fonseca ist nach eigenen Angaben Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Die mehr als elf Millionen Dokumente über ein Geflecht von Briefkastenfirmen für Prominente, die seit Tagen weltweit für Aufsehen sorgen, seien durch einen Angriff von außen erbeutet worden, so Mitgründer Ramon Fonseca zu Reuters.

Die Firma habe deswegen eine Strafanzeige gestellt. Fonseca ergänzte, die Kanzlei, die die Briefkastenfirmen aufsetze, habe nicht gegen Gesetze verstoßen. Alle Aktivitäten seien legal. Mossack Fonseca helfe nicht bei Steuerhinterziehung oder Geldwäsche. Es seien auch keine Dokumente vernichtet worden. Veröffentlichte E-Mails der Firma seien aus dem Zusammenhang gerissen worden.

Zahlreiche Politiker, Sportler und Manager stehen wegen Verbindungen zu Briefkastenfirmen jetzt unter Druck. Der isländische Ministerpräsident Sigmundur David Gunnlaugsson trat in diesem Zusammenhang am Dienstag nach Protesten der Bevölkerung in seinem Land zurück.

Wien (APA) - Die Chefs der heimischen Luxushotels rechnen heuer im Winter mit besseren Geschäften als im Vorjahr. Fast die Hälfte (45 Prozent) erwartet in der Saison 2017/18, die Anfang November startete, mehr Nächtigungen - 2016/17 war nur ein gutes Drittel (34,5 Prozent) so zuversichtlich. Einen Rückgang befürchten gut 10 Prozent - vor einem Jahr waren es noch 29 Prozent, geht aus einer ÖHV-Umfrage hervor.
 

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Spitzenhoteliers gehen optimistischer in die Wintersaison als 2016/17

Berlin (APA/dpa) - Die Auto- und die Computerindustrie müssen nach Einschätzung von Experten der deutschen Regierung in den nächsten Jahren nicht um eine ausreichende Versorgung mit dem wichtigen Rohstoff Lithium bangen. Das für viele Elektroauto-Batterien oder Smartphone-Akkus unerlässliche Leichtmetall dürfte bis 2025 ohne größere Probleme verfügbar sein.
 

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Kein Engpass an E-Rohstoff Lithium bis 2025

Paris (APA/dpa) - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in Großbritannien eine Verbesserung der beruflichen Ausbildung eingemahnt. Obwohl es im Vereinigten Königreich einen starken Aufschwung mit einer rekordhohen Beschäftigung gebe, bleibe die Produktivität der britischen Arbeitnehmer nach wie vor schwach.
 

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OECD warnt vor Verschärfung des Fachkräftemangels in UK