Kanadischer Premierminister will das Atomabkommen mit dem Iran retten

Ottawa (APA/AFP) - Nach der Aufkündigung durch die USA will neben Europa auch Kanada versuchen, das Atomabkommen mit dem Iran zu retten. "Kanada stand immer für die Verhinderung nuklearer Bewaffnung, und wir werden weiter argumentieren, dass es besser ist, zusammenzuarbeiten, als Dinge einzureißen", sagte der kanadische Premierminister, Justin Trudeau, dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe).

Es sei wichtig, sich weiterhin darauf zu konzentrieren, dass der Iran keine Atomwaffen entwickle. Er sei "enttäuscht" über die Entscheidung der USA. "Das Abkommen, obwohl nicht perfekt, ist sicherlich ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung", sagte Trudeau, der im kommenden halben Jahr mit seinem Land die G-7-Präsidentschaft innehaben wird. "Wir werden weiter mit allen unseren internationalen Verbündeten zusammenarbeiten und versuchen, sicherzustellen, dass das Abkommen weiter angewendet wird."

US-Präsident Donald Trump hatte am vergangenen Dienstag den Ausstieg seines Landes aus dem Atomabkommen verkündet, das die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland 2015 nach jahrelangen Verhandlungen mit dem Iran geschlossen hatten. Trump leitete zugleich die Rückkehr zu Sanktionen gegen den Iran ein, die auch europäische Unternehmen betreffen, die weiter mit dem Iran Geschäfte machen wollen. Die iranische Regierung drohte als Reaktion damit, das Abkommen ihrerseits aufzukündigen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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