Kamerahersteller GoPro wirbt Apple-Designer ab

Dem vor allem bei Extremsportlern beliebten Kamerahersteller GoPro ist ein personeller Coup geglückt: Das Unternehmen hat den Designer Daniel Coster angeworben, der seit mehr als 20 Jahren beim Technologiekonzern Apple gearbeitet hatte. Coster werde Ende April Vizepräsident für Design bei GoPro, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Die Anleger reagierten begeistert - die GoPro-Aktie legt um fast 20 Prozent zu. Coster war bei Apple unter anderem an der Gestaltung des iPhone 4 und einer drahtlosen Tastatur für das iPad beteiligt. Er erklärte zu seinem Jobwechsel, GoPro sei eine "außergewöhnliche Firma", deren Produkte vielen Menschen auf der Welt etwas bedeuteten.

GoPro baut kleine robuste Kameras, die zum Beispiel an Helme montiert werden können. So können etwa Sportler waghalsige Aktionen filmen, ohne eine Kamera in den Händen halten zu müssen.

Im vergangenen Monat hatte GoPro die Anleger mit unerwartet schlechten Zahlen enttäuscht. Im letzten Quartal 2015, das auch die Weihnachtssaison einschloss, schrieb das Unternehmen einen Verlust von rund 34,5 Mio. Dollar (30,5 Mio. Euro). GoPro ist sei Juni 2014 an der Börse.

Wien (APA) - Die Medien- und Werbebranche macht mobil gegen die Werbeabgabe. Man möchte die derzeit laufenden Koalitionsgespräche nutzen, eine Abschaffung der ungeliebten Steuer zu erwirken. Am Donnerstag rief man bei einer Pressekonferenz einen "nationalen Schulterschluss" von neun Branchenverbänden aus. "Wir sind eine Bewegung, nicht nur in der Politik gibt es das", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.
 

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Werbeagabe - Kommunikationsbrache formiert sich für Abschaffung

Essen (APA/dpa) - Im dem seit Jahren dauernden Machtkampf bei Aldi Nord rückt die Stunde der Entscheidung näher. Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht verhandelt heute, Donnerstag, darüber, wie viel Einfluss die Familie des verstorbenen Gründersohns Berthold Albrecht künftig noch bei dem Diskonter haben wird.
 

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Im Familienkrach bei Aldi Nord naht die Stunde der Wahrheit

Caracas/Santa Cruz (APA/Reuters) - Angesichts der schlechten Budgetlage in Venezuela bemüht sich der staatliche Ölkonzern PDVSA um Kredite aus dem Ausland. Es würden Gespräche mit dem russischen Unternehmen Rosneft, der italienischen Eni, der spanischen Repsol und dem norwegischen Konzern Statoil geführt, sagte der PDVSA-Vizepräsident der Gassparte, Cesar Triana, der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Venezuelas staatlicher Ölkonzern PDVSA ringt um Kredite aus Ausland