Kaeser bringt Lösung für Siemens-Standort Görlitz ins Spiel

München (APA/dpa) - Siemens-Chef Joe Kaeser hat eine mögliche Lösung für den von der Schließung bedrohten Standort im sächsischen Görlitz ins Spiel gebracht. Man erwäge ein "Industriekonzept Oberlausitz", sagte Kaeser am Mittwoch anlässlich der Siemens-Hauptversammlung in München. Vorstellbar wäre etwa, dass das Werk eigenständiger werde, dabei aber zunächst unter dem Dach von Siemens verbleibe.

In einigen Jahren könnte der Standort dann in einem Industriecluster aufgehen. Um solche Erwägungen umzusetzen, bedürfe es allerdings der Mitwirkung der Bundes- und Landesregierung sowie anderer Beteiligter, sagte Kaeser.

Siemens will wegen Nachfrageflaute und Preisdruck im Kraftwerksgeschäft tausende Jobs streichen und hatte auch die Schließung von Werken angekündigt, darunter auch in Görlitz. Erst kürzlich hatte Kaeser den Beschäftigten des Standortes Hoffnung gemacht. "Wir werden Görlitz nicht fallen lassen", sagte der Siemens-Chef am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. "Wir werden diesen Menschen helfen, wir geben ihnen eine Zukunft."

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