Kaeser bringt Lösung für Siemens-Standort Görlitz ins Spiel

München (APA/dpa) - Siemens-Chef Joe Kaeser hat eine mögliche Lösung für den von der Schließung bedrohten Standort im sächsischen Görlitz ins Spiel gebracht. Man erwäge ein "Industriekonzept Oberlausitz", sagte Kaeser am Mittwoch anlässlich der Siemens-Hauptversammlung in München. Vorstellbar wäre etwa, dass das Werk eigenständiger werde, dabei aber zunächst unter dem Dach von Siemens verbleibe.

In einigen Jahren könnte der Standort dann in einem Industriecluster aufgehen. Um solche Erwägungen umzusetzen, bedürfe es allerdings der Mitwirkung der Bundes- und Landesregierung sowie anderer Beteiligter, sagte Kaeser.

Siemens will wegen Nachfrageflaute und Preisdruck im Kraftwerksgeschäft tausende Jobs streichen und hatte auch die Schließung von Werken angekündigt, darunter auch in Görlitz. Erst kürzlich hatte Kaeser den Beschäftigten des Standortes Hoffnung gemacht. "Wir werden Görlitz nicht fallen lassen", sagte der Siemens-Chef am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. "Wir werden diesen Menschen helfen, wir geben ihnen eine Zukunft."

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

Newsticker

Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

Newsticker

Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

Newsticker

Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker