Kärntner Tourismus - Heuer erstmals über drei Millionen Urlauber

Velden (APA) - Der Kärntner Tourismus wird heuer erstmals mehr als drei Millionen Urlauber verbuchen. Diesen Rekordwert gab der Geschäftsführer der Kärnten Werbung, Christian Kresse, am Montag bei einem Pressegespräch in Velden am Wörthersee bekannt. Die diesjährige Sommersaison brachte ein kräftiges Plus, bei den Nächtigungen waren es 4,1, bei den Gästeankünften 6,2 Prozent.

9,15 Mio. Nächtigungen wurden in der Sommersaison gezählt, stärkste Urlaubergruppe waren die Österreicher (3,53 Millionen) vor den Gästen aus Deutschland (3,47 Millionen Nächtigungen). Es folgten Urlauber aus den Niederlanden (851.000) und Italien (318.000). Tourismuslandesrat Christian Benger (ÖVP) betonte, der Tourismus sei einer der wichtigsten Wirtschaftszweige im Lande, die nächste große Herausforderung sei die Digitalisierung: "Wer nicht im Netz ist, ist nicht im Markt." Tatsächlich sind in Kärnten laut Wirtschaftskammer-Spartenobmann Helmut Hinterleitner direkt und indirekt 48.000 Mitarbeiter im Tourismus beschäftigt.

Für den kommenden Winter 2017/18 hofft Kresse auf ein besseres Ergebnis als im vergangenen Winterhalbjahr. Da hatte es ein Minus von 5,1 Prozent gegeben, was laut Kresse einerseits auf die Schneesituation und andererseits auf die sehr ungünstig fallenden Feiertage sowie den späten Ostertermin zurückzuführen war. "Dieses Jahr liegen die Feiertage deutlich günstiger und die Osterferien sind Ende März", zählte er positive Faktoren auf. Auf eine konkrete Zahl, wie hoch der erhoffte Zuwachs denn sein solle, wollte er sich nicht festlegen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht